Albert Ostermaier erhält den Bertolt-Brecht-Preis 2010. Das gab Augsburgs Kulturreferent Peter Grab bekannt.

Die Stadt Augsburg ehrt Albert Ostermaier mit dem Bertolt-Brecht-Preis. Der Dramatiker und Lyriker wird die mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung am 10. Februar im Rathaus entgegennehmen. Das gab Kulturreferent Peter Grab bekannt.
Der 1967 geborene Ostermaier ist durch zahlreiche Gedichte und Theaterstücke bekannt geworden. In den Jahren 2006 bis 2008 leitete der Münchner das Augsburger Brecht-Festival "abc". In seiner literarischen Arbeit bezieht er sich auf die gesellschaftskritischen Dichter im weißblauen Land, etwa Feuchtwanger und Brecht, Fassbinder und Achternbusch. Vor allem Bertolt Brecht fühlt er sich nahe. Albert Ostermaier erhielt 1997 den Ernst-Toller-Preis (von der Stadt Neuburg vergeben), 2000 den Münchner Ernst-Hofrichter-Preis und 2003 den Kleist-Preis.
Der Bertolt-Brecht-Preis wird seit 1995 alle drei Jahre zu Ehren des in Augsburg geborenen Dichters Bertolt Brecht verliehen. Geehrt werden Literaten, die sich durch kritische Auseinandersetzung mit der Gegenwart auszeichnen.
Die Stadt vergibt die Ehrung zum sechsten Mal. Bisherige Preisträger sind Franz Xaver Kroetz (1995), Robert Gernhardt (1998), Urs Widmer (2001) und Christoph Ransmayr (2004). Im Jahr 2006 durchbrach die Stadt den Drei-Jahres-Turnus und zog die Ehrung ein Jahr anlässlich des 50. Todestages von Brecht vor. Der Preis ging damals an Dea Loher. fsc
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