Dienstag, 12. Dezember 2017

10. Oktober 2013 00:41 Uhr

Jazzclub

Bestbesetzung

Die Wolfgang Lackerschmid Connection präsentiert im Augustana-Saal ihre neue CD „Magic Brewery“ – ein kraftvoller, temporeicher Abend Von Eric Zwang-eriksson

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Wolfgang Lackerschmid (links) präsentierte im Augustana-Saal seine neue CD „Magic Brewery“. An seiner Seite waren Trompeter Ryan Carniaux und Bassist Mark Egan sowie Drummer Karl Latham (nicht auf dem Bild).
Foto: Zwang-Eriksson

Ein Heimspiel hatte Wolfgang Lackerschmid am Dienstagabend, als er im Augustana-Saal seine brandneue CD „Magic Brewery“ im Rahmen der Konzertreihe „Live at the Jazzclub“ präsentierte. Der Augsburger Vibrafonist, der sich noch bis 20. Oktober mit seinem neuesten Projekt auf Tournee befindet, eröffnete damit gleichsam die Saison des Jazzclubs Augsburg.

Weil die Räumlichkeit des Striese nicht mehr genügend Platz für den großen Publikumsandrang geboten hatte, wurde nun der Augustana-Saal zur neuen Adresse für „Live at the Jazzclub“. Ein Raum, der weit mehr Fassungsvermögen bereithält, was sich zum CD-Präsentationskonzert der Wolfgang Lackerschmid Connection gleich als glücklich erwies, denn das Striese hätte die vielen Besucher nicht fassen können.

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Live wirken ruhigere Stücke eher ruppig

„Das ist vielleicht die beste Platte, die ich jemals gemacht habe“, erklärte Lackerschmid stolz zu Beginn seiner Show. Das muss er natürlich sagen; schließlich will er die Scheibe verkaufen. Aber vielleicht ist die Connection tatsächlich eine der besten Besetzungen, die der Augsburger Musiker jemals zusammengestellt hat.

Interessanterweise wirkten die ruhigeren Stücke, die auf „Magic Brewery“ so wundervoll warm und getragen daherkommen, in der Live-Situation eher ruppig und hart. Die Up-tempo-Stücke hingegen, irgendwo zwischen High-Speed-Swing, Funk und Jazzrock angesiedelt, faszinierten in der konzertanten Situation mit ungemeiner Kraft.

Allein schon das eröffnende „Get Her Alone“ wies den Weg: Swing, Reggae und Latin fanden sich im steten Wechsel von Weltstar-Basser Mark Egan, Stamm-Trommler Karl Latham und Newcomer und Trompeter Ryan Carniaux facettenreich interpretiert. Das war eine groovende Maschinerie, die in Egans wundervollem „Slinky“, dem letzten offiziellen Stück des Abends, ihren aufwühlenden Höhepunkt fand.

Lackerschmid selber wuchs, von diesem Trio beseelt, über sich hinaus. Sein Spiel entfaltete Facetten, die so von ihm noch nicht zu hören gewesen waren. Für Lackerschmid hat sich mit der Connection ein Traum erfüllt. Oder, um es mit seinen Worten zu sagen: „Ich habe mit allen schon mal zu tun gehabt und mir gedacht: Das könnte passen.“ Recht hat er.

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