Freitag, 9. Dezember 2016

10. April 2015 16:13 Uhr

Augsburg

Carsharing in der Stadt: 25 Autos suchen jetzt viele Fahrer

Die Stadtwerke Augsburg starten ein neues Angebot. Wer Lust verspürt, kann sich ein Fahrzeug mit anderen teilen.

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Die Tram der Stadtwerke macht Werbung für die Carsharing-Aktion, die die Stadtwerke am Samstag offiziell starten.
Foto: Silvio  Wyszengrad

Straßenbahnen und Busse der Stadtwerke Augsburg prägen das Stadtbild. Seit einiger Zeit gibt es zudem ein Leihfahrrad-System, das von den Stadtwerken betrieben wird. Am Samstag wird ein neues Geschäftsfeld im Verkehrsbereich offiziell gestartet. „Carsharing“, heißt es, übersetzt: Personen können sich ein Auto teilen, das von den Stadtwerken zur Verfügung gestellt wird. Nicht kostenlos, sondern es fallen Gebühren an.

Einmal fürs Carsharing registrieren lassen

Abgerechnet wird nach gefahrenen Kilometern und der Zeit, in der das Auto beansprucht wird. Mit 25 Fahrzeugen gehen die Stadtwerke an den Start. An neun Standorten, die auf das Stadtgebiet verteilt sind, stehen die Fahrzeuge – wenn sie nicht gerade unterwegs sind. Es gibt fest zugewiesene Parkplätze, die auch von anderen Autofahrern nicht belegt werden können, da es eine Sperre gibt.

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Die Standorte sind an Knotenpunkten, wo auch die Straßenbahn vorbeifährt, um das mögliche Umsteigen zu erleichtern. Wer ein Auto nutzt, muss es an den Standort zurückbringen, wo er es geholt hat. Kunden müssen sich einmal registrieren lassen und eine einmalige Aufnahmegebühr (49 Euro) entrichten. Zudem fällt eine monatliche Grundgebühr (sieben Euro) an. Das Fahrzeug kann telefonisch, online oder per App gebucht werden.

Ziel der Stadtwerke ist es, kostendeckend zu operieren. Die Rechnung ist dahingehend ausgelegt, dass sie bei 300 Nutzern aufgeht. Obwohl der Startschuss noch nicht gefallen ist, haben sich bereits jetzt 100 Personen registrieren lassen, sagt Stadtwerke-Geschäftsführer Walter Casazza. Partner beim Projekt ist die Stadtsparkasse Augsburg, von deren Hauptstelle in der Halderstraße auch zwei Parkplätze ausgewiesen sind.

Casazza sieht im Carsharing ein großes Entwicklungspotenzial. In Karlsruhe, wo er früher tätig war, sind nach seinen Worten mittlerweile 600 Fahrzeuge unterwegs, die geteilt werden. „Die Autos sind keine Konkurrenz zu Bus und Tram, sondern sollen eine Ergänzung sein.“ Bestes Beispiel: Bei der Präsentation des Carsharings-Angebots vor den Medien fuhr eine Tram mit Carsharing-Werbung wiederholt vorbei.

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Ein Artikel von
Michael Hörmann

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Ressort: Lokalnachrichten Augsburg


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