Die Suche nach dem Namen der neuen Spielstätte läuft. Auch die AZ-Leser sind gefragt. Von Nicole Prestle

Intendantin Juliane Votteler hätte den passenden Namen für die neue Spielstätte des Theaters bereits gefunden: b-box, was als Kurzform von „Brecht-Box“ zu verstehen wäre. Auch die Begründung lieferte sie in der gestrigen Sitzung mit: Brecht bezog in seine Arbeit alle Sparten (Schauspiel, Musiktheater, Ballett) ein, so wie sich auch in der Übergangsspielstätte alle Spielformen des Theaters wiederfinden werden. Zudem soll das Theater fester Standort für das Brechtfestival werden (AZ berichtete). Schon darum sei ein Name, der an Augsburgs berühmten Autor erinnert, sinnvoll.
Begriffen wie „Komödie“ („zu irreführend“), „Baracke“ („zu negativ“) oder „Kleines Haus“ steht Votteler skeptisch gegenüber: Zwar hätten Städte wie Stuttgart ein Großes und ein Kleines Haus. „Da es sich in Augsburg aber um eine Übergangsspielstätte handelt, würde ich davon lieber absehen.“
Diskussionen gab es darüber, ob das Theater alleine die Hoheit über die Namensgebung haben sollte. Bernd Kränzle (CSU) plädierte zudem für eine Geheimhaltung des Namens bis zur Eröffnung der Spielstätte im Mai. „Da wäre es dann Aufgabe des Oberbürgermeisters, ihn bekannt zu geben.“
AZ-Leser können Vorschläge einsenden
Der Ausschuss einigte sich am Ende, den Namen in einer konzertierten Aktion zu suchen: Bürger, Stadträte und Theaterleute bringen Ideen ein, über die bei einem Treffen am 16. Februar diskutiert wird. AZ-Leser können der Lokalredaktion Vorschläge schicken. Die AZ wird sie an das Expertengremium weiterleiten.
Schicken Sie Ihre Ideen bis 10. Februar per E-Mail an lokales@augsburger-allgemeine.de oder an Augsburger Allgemeine, Maximilianstraße 3, 86150 Augsburg. Kennwort: Theater.
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