Montag, 21. August 2017

11. August 2017 16:12 Uhr

Gastronomie

Das Sommacal in der Maxstraße ist wieder offen

Über zwei Jahre stand das Sommacal in der Maximilianstraße leer. Am Freitag war Wiedereröffnung. Was Sarah Rehm aus dem Augsburger Traditions-Eiscafé gemacht hat.

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Beim Eis setzt Sarah Rehm im Sommacal neben klassischen Sorten auch auf ausgefallenere Kreationen wie etwa „Käsekuchen-Kirsche“ oder „Black Mamba“.
Foto: Silvio Wyszengrad

Bei den ersten Kunden kommt besonders „Dolce Amore“ gut an. Ein Eis, marmoriert aus weißer Schokolade, Kirschen und Schokoladensoße. Seit Freitag hat das Traditions-Eiscafé Sommacal in der Maximilianstraße wieder geöffnet.

Über zwei Jahre stand das Lokal leer. Nun ist es in neuer Hand. Für die 23-jährige Inhaberin Sarah Rehm geht damit ein Traum in Erfüllung: „Endlich kann es losgehen.“ Im Mai hatten die Umbauarbeiten begonnen. Jetzt hat das Sommacal einen neuen Anstrich. Die Wände sind im fröhlichen Zitronengelb gehalten. Mittelpunkt ist die große Eistheke aus Glas und dunklem Holz. Die Bänke und Stühle hat Sarah Rehm von der Familie De Mori übernommen, die die Eisdiele einst in drei Generationen betrieben hat. Die Sitzgelegenheiten wurden mit neuem, hellen Leder überzogen. Die Tische sind aus Marmor. „Ich wollte das Traditionelle mit Modernem vermischen“, sagt Rehm. Im Lokal und draußen auf dem Fußweg der Maxstraße gibt es jeweils rund 50 Sitzgelegenheiten.

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Es gibt auch ausgefallene Eissorten

Sarah Rehm stellt ihre Eissorten im eigenen Eislabor in einem hinteren Raum her. Der frühere Betreiber Giovanni De Mori hat die junge Frau mit Tipps und Rezepturen unterstützt. Doch Sarah Rehm will auch ihre eigene Note einfließen lassen. Neben klassischen Geschmacksrichtungen, wie Pistazie oder Zabaione, gibt es auch ausgefallenere Eissorten: Käsekuchen-Kirsche, Wiener Melange, das schwarze Eis „Black Mamba“ oder eben „Dolce Amore“. „Beim Eis kann man viel spielen“, findet die 23-Jährige, die an der Herstellung großen Spaß gefunden hat. Rehm bietet auch Kuchen von der Konditorei Schenk an. Der Kaffee kommt aus der Rösterei Dinzler. Geöffnet ist das Sommacal täglich von 10 bis 20 Uhr. Am Wochenende zieht die Betreiberin in Erwägung, bis 22 Uhr aufzumachen.

Immer wieder machen am Freitagvormittag neugierige Passanten halt, um das alte, neue Sommacal zu begutachten. „Ich kenne ja noch die Familie De Mori von früher“, sagt etwa ein Kunde, der seine Augen durch die Räumlichkeit wandern lässt. „Ich wünsche ihnen alles Gute“, sagt er zu Rehm.

Hier erfahren Sie mehr über das Eiscafé, seine Geschichte und warum es Sommacal heißt:

Die Eisdiele Sommacal in der Maxstraße kehrt zurück 

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