Viele Wege führen zum neuen Augsburger Fußballstadion. Seit Montag sind die Straßen zur impuls Arena auch endlich befahrbar. Von Michael Hörmann Von Michael Hörmann



Viele Wege führen zum neuen Augsburger Fußballstadion. Das mag nicht unbedingt überraschen, denn am Sonntag, 26. Juli, wird die Impuls-Arena feierlich eingeweiht.
31.000 Zuschauer fasst das Stadion, das am südlichen Eingangstor der Stadt liegt. Seit gestern führen Straßen nicht nur zum Stadion, sie sind auch endlich befahrbar. Der ausgebaute Verkehrsknoten an der B 17 wurde für den Verkehr freigegeben.
Für Anwohner ist dabei sicherlich von besonderer Bedeutung, dass die ausgebaute Bürgermeister-Ulrich-Straße zwischen den Stadtteilen Göggingen und Haunstetten nach monatelanger Sperrung ebenfalls wieder befahrbar ist. Die Zeit der Umwege ist vorbei.
Es war ein "Freudentag", wie es gestern in den Reden bei der feierlichen Verkehrsfreigabe mehrfach betont wurde. Das Zusammenspiel von Bund, Freistaat und Stadt zeigte sich nicht nur bei der Finanzierung des 11,6 Millionen teuren Projektes, sondern auch anhand der Rednerliste.
Es sprachen die parlamentarische Staatssekretärin vom Bundesverkehrsministerium, Karin Roth, der Ministerialrat der Obersten Baubehörde in Bayern, Thomas Linder, und Augsburgs Oberbürgermeister Kurt Gribl. Man habe einen "erstklassigen Knotenpunkt" geschaffen, hieß es, der künftig bei den Heimspielen des Zweitligisten FC Augsburg und den vier Spiele der Frauenfußball-WM 2011 die Besucherströme aufnehmen soll.
Und schon wird vom Bundesligaaufstieg geträumt...
Und es blieb gestern bereit ein wenig Zeit zum Träumen. "Es wäre doch schön, wenn der FCA in die Bundesliga aufsteigen würde", sagte Staatssekretärin Roth.
Von den FCA-Verantwortlichen war gestern lediglich Stadion-Projektleiter Rudi Reisch bei der kleinen Feier dabei. Bei aller Freude über die neuen Zufahrtsstraßen, die Tramanbindung und die Fußgängerbrücken gab es gestern auch einen Wermutstropfen. Die Chancen für einen eigenen Bahnhaltepunkt direkt am Stadion stehen weiterhin nicht gut.
"Über den Bahnhalt muss man nachdenken und sehen, wie sich die Dinge in den nächsten Jahren entwickeln", sagte Roth. So lange es mit dem Bahnhalt nicht klappt, führen nicht alle Wege zum neuen Fußballstadion.
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