Univiertel Die DJK Univiertel hatte vor drei Jahren großes Pech, als dem Verein der Mietvertrag mit der Sporthalle der Universität gekündigt wurde. So hieß es für die DJK, neue Sportstätten suchen. "In den neu gemieteten Hallen (siehe Infostück) fühlten sich vor allem die Kinder nicht wohl", so Vorsitzender Dr. Claus Pätzel. Das habe sich jetzt allerdings geändert. Inzwischen blicke der Verein wieder zuversichtlich in die Zukunft, vor allem deshalb, weil viele Abteilungen Mitglieder hinzugewinnen konnten.

Zur Jahreshauptversammlung kamen 20 Mitglieder ins Pfarrheim "Zum guten Hirten". 2009 sei, so Pätzel, bis auf ein paar Rückschläge sehr erfolgreich für die DJK verlaufen. Eine Aktion, die sich für den Verein besonders gelohnt hatte, war die Broschüre "Leben im Univiertel", die 10000-fach verteilt wurde. "So haben wir für unseren Verein viel Werbung gemacht", meinte Claus Pätzel. Dagegen sei das Projekt "Integration durch Sport" leider im Sande verlaufen, weil die Jugendlichen nicht bereit gewesen wären, Beiträge zu zahlen, so Pätzel weiter. Derzeit läuft bei der DJK auch wieder der Kurs "Fit durch den Winter" an. "Wer gute Abwehrkräfte hat, kann so vielleicht der Schweinegrippe vorbeugen", meinte Pätzel schmunzelnd. Auch die einzelnen Berichte der Abteilungen waren fast durchweg positiv. Zwar wurde auch hier das Nachwuchsproblem, mit dem die meisten Vereine zu kämpfen haben, deutlich, trotzdem sind die Mitglieder optimistisch. Josef Trutt, Abteilungsleiter Fußball: "Wir haben dieses Jahr fünf Kleinfeldturniere gespielt, dabei haben wir einmal einen Riesenpokal gewonnen." Außerdem sei die Freizeitmannschaft für Herren auf einem Turnier in Italien angetreten und habe sich gegen zwei italienische Teams erfolgreich behaupten können. Auch nächstes Jahr werden, laut Trutt, die Augsburger wieder in Italien auflaufen.
Auch die Abteilung Turnen kann sich nicht beklagen. "Wir haben einen starken Zuwachs bei den Turnern ab 55 Jahren und die Kinder wollen in den Stunden mit dem Turnen überhaupt nicht mehr aufhören", so Heike Kosubek. Einziger Wermutstropfen sind die Badmintonfelder. "Richtig gute Spieler haben einfach nicht genügend Platz", so Abteilungsleiter Karl-Heinz Burger. Für das nächste Jahr plant der Verein wieder das Mitternachtsturnier in der Hans-Adlhoch-Schule in Pfersee. Der Erlös wird für einen guten Zweck gespendet.
Über eine Satzungsänderung wurde ebenfalls abgestimmt. In Zukunft soll für aufwendige, ehrenamtliche Tätigkeiten ein Anerkennungsbeitrag gezahlt werden.
Bei der Neuwahl, die per Handzeichen durchgeführt wurde, gab es keine Veränderungen. Erster Vorsitzender wurde wieder Claus Pätzel. Das Amt des zweiten Vorsitzenden übernimmt Albert Lang. Kassierer bleibt Jürgen Pahl und Schriftführer ist Markus Schwer.
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