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Seit mehr als eineinhalb Jahren erregt nun die Treppe amFünffingerlesturm die Gemüter. OB Gribl hat die Befriedung des Streitsals eines der ersten Ziele seiner Amtszeit angegeben. Von Stefan Krog
Seit mehr als eineinhalb Jahren erregt nun die Treppe am Fünffingerlesturm die Gemüter. OB Gribl hat die Befriedung des Streits als eines der ersten Ziele seiner Amtszeit angegeben.
Nun hat er - nach einem Fehlschlag - zum zweiten Mal einen Vorschlag gemacht. Und der ist - anders als der erste Versuch - eine dicke Kröte für die Alt-Augsburg-Gesellschaft. Sie ginge letztlich als Verliererin vom Platz.
Der Verein, der sich um Augsburg große Verdienste erworben hat, sollte sich in diesen Tagen fragen, ob er mit der stark umstrittenen Treppe jemals glücklich werden würde.
Inzwischen haben sich inhaltliche Argumente (ist die Treppe schön?) mit formalen Argumenten (ist die Treppe richtig gebaut?) zu einem undurchdringlichen Knäuel vermischt. Jetzt sollte endlich eine Entscheidung her, egal wie sie ausfällt.
Augsburg hat dringlichere Probleme als eine Außentreppe, und in eineinhalb Jahren Diskussion war Zeit genug, alle Argumente anzubringen.
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