Im Kampf gegen den fortschreitenden Klimawandel setzt der Landschaftspflegeverband (LPV) Stadt Augsburg seit 2007 vor allem auf Umweltbildung. Zur Bayerischen Klimawoche wurde gestern zusammen mit Umweltreferent Rainer Schaal und Schulreferent Hermann Köhler der Start eines neuen, 200 000 Euro teuren Projekts bekannt gegeben.


Mit der Aktion "Prima Klima in Augsburg" sollen Schüler jeden Alters und aller Schulformen auch praktisch mit der Bedeutung der Ressourcenschonung vertraut gemacht werden.
Im Rahmen des Projekts können Aktionen wie ein Klimafrühstück, die Ausbildung von Energiedetektiven oder Klimapatenschaften zwischen Schulen und Betrieben stattfinden. Ansprechpartner ist die Umweltstation Augsburg. LPV-Geschäftsführer Nicolas Liebig wies besonders auf kompetente Projektpartner wie die Handwerkskammer, das Wissenschaftszentrum Umwelt der Uni und die Stadtwerke hin. Das Projekt läuft drei Jahre. Zwei Drittel der Kosten trägt laut Liebig der Freistaat Bayern, der Rest kommt von der Stadt Augsburg. Wichtiger als Fachwissen sei, Begeisterung für Umweltbildung zu vermitteln, sagte Schaal. Über die Kinder könnten auch Erwachsene mit dem Klimaschutzgedanken erreicht werden, fügte Köhler hinzu.
Referenten versagten auf dem Trimmrad
Der praktische Teil der Auftaktveranstaltung fiel im Wortsinn dem Klima zum Opfer. Eigentlich sollten Lechtal-Lamm-Würstchen umweltfreundlich in einem Solarkocher heiß gemacht werden. Doch mochte gerade in dieser Zeit die Sonne nicht scheinen. Und die beiden Referenten erzeugten mit dem Trimmrad zu wenig Energie zum Wasserkochen. Schüler der Hans-Adlhoch-Schule hatten trotzdem ihren Spaß und ließen sich die Würstchen eben kalt schmecken.
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