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Bisher war es nur ein Wort, doch jetzt ist die Entlastungsstraße am Königsplatz auch sehen. Der so genannte "Bypass" ist nicht nur in den Plänen eingezeichnet, er soll auch in der Wirklichkeit sichtbar sein. "Die Entlastungsstraße soll einen andersfarbigen Plattenbelag bekommen", sagt Baureferent Gerd Merkle. Von mb
Die Verwaltung hat die Pläne aufgrund des Bürgerentscheids vor zwei Wochen verändert: Mehr als 70 Prozent der Augsburger lehnten darin einen Tunnel ab und sprachen sich für einen autofreien "Kö" mit Entlastungsstraße aus.
Wenn der Bauausschuss am Donnerstag über den Bebauungsplan 500 abstimmt, werden sich die Stadträte auch mit der Gestaltung des "Bypasses" beschäftigen:
Der Königsplatz soll autofrei werden. Am östlichen Rand ist jedoch eine 5,50 Meter breite Trasse vorgesehen, auf der im Notfall Autos und Lastwagen fahren können.
Die Verbindung zwischen Konrad-Adenauer-Allee und Fuggerstraße soll sich laut Merkle durch die Farbe von der Umgebung abheben, aber keine Randsteine haben.
Unter der Oberfläche wird die Strecke so gebaut, dass sie von Lastwagen benutzt werden könnte.
Um Platz zu gewinnen, werden die bestehenden Bäume durch neue säulenförmige ersetzt.
Der "Bypass" soll im Fall des Falles die Kaiserhofkreuzung entlasten, auf der künftig der Verkehr in Nord-Süd-Richtung läuft. Die Frage, wann er genutzt wird, könnte für Debatten sorgen. Im Bebauungsplan ist die Entlastungsstraße als Notroute für "nicht anderweitig zu bewältigende Verkehrsprobleme" vorgesehen. Alles Weitere müsste der Stadtrat beschließen.
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