CSU-Ortsverband verfolgt die Ausweitung des Bergheimer Weihers nicht mehr Von Ines Lehmann


Es gab nur einen einzigen Termin im Umweltausschuss, dann war das Thema „Neuer Bergheimer Baggersee“ vom Tisch: Die CSU Bergheim, die sich für einen Neubau neben dem alten Bergheimer Baggersee mit dem Dreifachen der Waseroberfläche stark gemacht hatte, verfolgt das Vorhaben nicht mehr. Dies sagte Michael Gierl von der CSU Bergheim unserer Zeitung. Die Stadträte Gierl und Leo Dietz waren bei Umweltreferent Rainer Schaal vorstellig geworden, um die Pläne zu besprechen.
Diese sahen den Neubau eines Sees in unmittelbarer Nachbarschaft des Bergheimers Baggersees vor. Der alte hat eine Wasseroberfläche von einem Hektar. Er hätte, wäre es nach dem Willen der Bergheimer CSU gegangen, zum Anglerparadies und teilweise Biotop werden können. Der neue Badesee sollte drei Hektar Wasseroberfläche bieten.
Allerdings seien „die Belastungen durch den Aushub und Abtransport der Erdmassen mit großen Lkw für die Stadtteile Bergheim und Göggingen zu massiv“, so Gierl. Für die CSU Bergheim bleibt das Thema dennoch wichtig. „Der Bergheimer Baggersee ist für den großen Einzugsbereich zu klein“, so Gierl weiter.
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