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Dass es bei dem in Hochzoll umstrittenen Projekt Linie 6 mehrfach zuInformationspannen zu Lasten der Anlieger kam, hätte wirklich nichtpassieren dürfen.
Dass es bei dem in Hochzoll umstrittenen Projekt Linie 6 mehrfach zu Informationspannen zu Lasten der Anlieger kam, hätte wirklich nicht passieren dürfen.
Zum einen die Sache mit den verbummelten Anwohnerbriefen, zum anderen die Fehlinformation über das Ende der Baustelle, die wohl auf einen Abstimmungsfehler zwischen Stadt und Stadtwerken zurückzuführen ist.
Dass dann die Bauarbeiten zum Teil auch noch stillstehen, passt ins Bild. Für die betroffenen Geschäftsleute ist so etwas ein Schlag ins Gesicht und es bleibt das Gefühl: Um uns kümmert man sich nicht.
Dabei sind die Ladeninhaber momentan diejenigen, die unter den Bauarbeiten am meisten zu leiden haben, ohne dass sie etwas dafür können. Manch einer steht kurz vor der Pleite, es geht um Existenzfragen.
Die Stadt und die Stadtwerke sollten alles tun, um ein Ladensterben zu verhindern. Dies beginnt damit, die Interessen der Betroffenen ernster zu nehmen. Und wo möglich, sollte man beim Thema Entschädigungen großzügig sein. Sonst gibt es am Schluss eine "aufgewertete" Friedberger Straße mit Tram und weniger Autos, aber fast keinen Läden mehr.
Einblick von Stefan Krog
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