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Univiertel Das Univiertel ist der jüngste Stadtteil Augsburgs - erbaut in den 1970er Jahren, um den Angehörigen der Universität Wohnraum zu bieten. Die Kreisverkehre wurden im alten Stil gebaut, erklärte Alois Mayer von der Abteilung Straßenverkehr im Tiefbauamt. Von Ines Lehmann

Damals galt nach Aussage Mayers noch rechts vor links, und im Kreisel selbst bestand Halteverbot - Regelungen, die heute selbstverständlich scheinen. "Die Kreisverkehre gehörten zu den ersten Verkehrsberuhigungsmaßnahmen im Univiertel", erklärte Mayer.
Dann änderten sich die Regelungen für Kreisverkehre. Es galt, der Autofahrer innerhalb des Kreisverkehrs hat immer Vorfahrt. Blaue Schilder mit weißen Pfeilen sollten dies verdeutlichen.
Blinker an und raus aus dem Kreisel
Daran hat sich jeder gewöhnt. Wer in einen Kreisverkehr fahren will, hält erst einmal an oder wird zumindest deutlich langsamer. Wer den Kreisverkehr wieder verlassen will, muss das mit dem gesetzten Blinker anzeigen. Parken im Kreisverkehr ist heute völlig undenkbar.
Im Univiertel gelten diese Regelungen ebenfalls, nur wurde nach Aussage Mayers in den letzten Monaten sukzessive begonnen, die Schilder abzubauen. Das Vorfahrt-Gebot für den im Kreisel befindlichen Pkw-Lenker scheint den meisten Verkehrsteilnehmern in Fleisch und Blut übergegangen.
Die Zahl der Unfälle ist durch den Wegfall der Schilder nicht signifikant angestiegen, so die Untersuchungen zu dem Thema der Beamten der Polizeiinspektion Süd.
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