Samstag, 29. April 2017

26. März 2008 22:00 Uhr

Gespräch mit dem OB geplatzt

Der Streit über die neue Außentreppe am Fünffingerlesturm geht in die nächste Runde. Bei der Bürgerinitiative gegen die Treppe ist man jetzt stocksauer, dass die Bauarbeiten am Turm weitergehen, ohne dass ein klärendes Gespräch mit OB Paul Wengert stattgefunden hätte.

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"Das Gesprächsangebot war eine reine Farce", ärgert sich Evi Hannen von der Initiative. Stadtdirektor Heinz Münzenrieder hält dagegen: Es sei nicht möglich gewesen, ein Treffen zustande zu bringen.

Momentan steht der Fünfgratturm genau unter Beobachtung. Denn 10 000 Bürger haben ein Begehren gegen die moderne Außentreppe am historischen Gemäuer unterschrieben. Die Altaugsburg-Gesellschaft ist dagegen fest entschlossen, zu bauen. Regelrecht entsetzt waren die Treppengegner, als sie gestern feststellen mussten, dass nun ohne Absprache die Bauarbeiten weitergehen. "Das ist ein bodenloses Vorgehen", schimpft Evi Hannen. Bis in zwei Wochen werde die Treppe fertig dastehen. Sie pocht auf das zugesagte Gespräch von OB Wengert mit der Initiative und der Altaugsburg-Gesellschaft, das eine gütliche Einigung im Streit bringen sollte.

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Stadtdirektor: Treffen war nicht zustande zu bringen

Seit Anfang Februar bemühte sich Hannen, einen Termin für das Treffen zu bekommen. Immer wieder sei sie vertröstet worden. Was sie besonders ärgert: Nach dem letzten Telefonat mit Münzenrieder habe die Stadt das Gespräch ausgerechnet auf das einzige Datum gelegt, das sie zuvor ausgeschlossen habe - nämlich auf den 25. März.

Münzenrieder bestätigte gestern Verzögerungen. Die Stadtspitze habe erst die Neuwahl bei der Alt-augsburg-Gesellschaft und die Kommunalwahl abwarten wollen, um das Gespräch in ein ruhiges Fahrwasser zu bringen. Dann gab es Meinungsverschiedenheiten darüber, wer die Teilnehmer des Treffens sein sollten. Wengert wollte ein Sechs-Augen-Gespräch nur mit Hannen und Anne Voit von der Alt-augsburg-Gesellschaft. Die Treppengegner wollten ihren Architekten dabeihaben. Offenkundig war keine Seite bereit nachzugeben.

Die Folge: Wengert will dem Stadtrat am 3. April berichten, dass ein Gespräch unter sechs Augen nicht zustande zu bringen war. Dann wird die Stadtverwaltung vorschlagen, das Bürgerbegehen gegen die Treppe für unzulässig zu erklären. "Die Rechtslage ist eindeutig", sagt Münzenrieder. Die Stadt könne gegen den genehmigten Bau nicht einschreiten, ohne Schadenersatz zu riskieren. (eva) »Einblick

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