Wetter
Fr.
21°C
Wetter
Sa.
21°C

09. November 2007 22:05 Uhr

Gribl fordert innovative Verkehrsführung in der City

Es ist die verkehrspolitische Vision der Augsburger CSU und ihres parteilosen OB-Kandidaten Kurt Gribl. Um die Kernstadt attraktiver zu machen und sie zugleich verkehrlich zu entlasten, spricht sich Gribl für einen Kernstadt-Entlastungsring aus. Das Besondere an dem Plan: Die Autofahrer sollen in Einbahnstraßen rund um die City geführt werden.

Der Ring reicht nach den jetzigen Plänen über folgende Straßen: Remboldstraße, Forsterstraße, Oberer Graben, Mittlerer Graben, Unterer Graben, Müllerstraße, Georg-Haindl-Straße, Sebastianstraße, Heinrich-von-Buz-Straße, Wertachbrucker Straße, Katzenstadel, An der Blauen Kappe, Volkhartstraße, Fuggerstraße, Königsplatz, Konrad-Adenauer-Allee, Eserwallstraße und Rote-Torwall-Straße.

Ihre Pläne stellten die CSU-Spitze und OB-Kandidat Gribl gestern vor den Medien vor. Parteichef Bernd Kränzle, Fraktionschef Hermann Weber und Gribl unterstrichen dabei, welche zentrale Bedeutung dem Verkehr beigemessen werde. "Der Verkehr bewegt die Menschen", sagte der OB-Kandidat. Gribl unterstrich, dass er sich für alle Verkehrsteilnehmer einsetzen wolle. Dies sei in der Regierungszeit des Regenbogens nicht geschehen, denn hier sei einseitig der Nahverkehr bevorzugt worden. Gribl: "Der ÖPNV muss natürlich gestärkt werden, aber er darf nicht instrumentalisiert werden, um andere Verkehrsarten auszugrenzen." Gribl präsentierte gestern ein Verkehrskonzept, das Verbesserungen für Radfahrer, Nahverkehrskunden und Autofahrer bringen soll (siehe Info-Kasten).

ANZEIGE

Die Visionen der CSU, die mit Fachverbänden und Verkehrsexperten ausgearbeitet wurden, sollen laut Gribl auch als Grundlage für die Planungswerkstatt dienen. Wie berichtet, will sich bald eine Expertenrunde mit der Augsburger Verkehrssituation befassen und eigene Lösungen aufzeigen. Gribl betonte, dass vor allem die Einbahn-Regelung einen ruhigen und fließenden Autoverkehr garantieren könnte. "Ein Entlastungsring gibt klare Orientierung für alle Ziele in der Innenstadt und Parkhäuser."

Die CSU machte deutlich, dass sie nach wie vor für eine Tunnel-Lösung am Königsplatz plädiere. Ein Tunnel, dessen Kosten zuletzt auf zwölf Millionen Euro beziffert wurden, würde weitaus bessere Gestaltungsspielräume eröffnen. Der Tunnel könnte in der Konrad-Adenauer-Allee beginnen, über den Kö führen und an der Fuggerstraße (Hotel Ost) enden. "Doch wir sind hier nicht festgelegt", sagte Gribl.

Zu den Kosten gibt es keine Angaben

Über die Finanzierung einzelner Projekte konnte und wollte Gribl gestern nichts sagen. Der CSU gehe es jetzt darum, so Parteichef Kränzle, einen neuen Ansatz für die kommunale Verkehrspolitik vorzulegen.

Jetzt bestellen! Das neue iPad inkl. e-Paper.

Artikel kommentieren

Nachrichten in Ihrer Region
Augsburger Allgemeine Aichacher Nachrichten Augsburger Allgemeine Donau Zeitung Donauwörther Zeitung Friedberger Allgemeine Günzburger Zeitung Illertisser Zeitung Landsberger Tagblatt Mindelheimer Zeitung Mittewlschwäbische Nachrichten Neu-Ulmer Zeitung Neuburger Rundschau Rieser Nachrichten Schwabmünchner Allgemeine Wertinger Zeitung
Finden Sie Nachrichten aus Ihrem Ort
Frage der Woche
Maxstraße: Soll es eine Sperrstunde geben?



Aktuell meist gesucht

Augsburg | 2011 | Au | unfall | ramadan | Feuerwehr


Partnersuche

Schlagzeilen aus der Nachbarschaft