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Mit Verwunderung hat die FDP-Bundestagsabgeordnete Miriam Gruß auf die Forderung der Augsburger Rathaus-SPD nach verstärkter musikalischer Förderung in den Grundschulen reagiert. Zwar begrüßt die frühere Vorsitzende der Kinderkommission des Bundestags das Ziel, dass alle Kinder ein Musikinstrument erlernen. In den Augen der Augsburger Politikerin ist es jedoch "reichlich verwunderlich", warum die SPD eine solche Initiative nicht schon während ihrer Regierungszeit in Augsburg startete. Das Vorbildprojekt aus Nordrhein-Westfalen stamme bereits aus dem Jahre 2003. Gruß: "Zeit dazu hätte die SPD also reichlich gehabt."
Des Weiteren spricht sich Gruß dafür aus, nicht nur auf Grundschüler zu schauen. Zum einen gebe es Kinder, die schon im Kindergarten Lust zeigten, ein Instrument zu lernen, zum anderen dürften Haupt- und Realschüler wie auch Gymnasiasten nicht vergessen werden.
Runden Tisch angekündigt
Gruß selbst fordert für Augsburg ein Bündnis für Kinderkultur. Dieses soll jedem Kind in Augsburg Zugang zu mindestens einem Kulturbereich ermöglichen. Möglich machen soll es die Zusammenarbeit von Kultur, Wirtschaft, Ehrenamt und Politik. Zu diesem Zweck kündigte Gruß gestern die Einberufung eines Runden Tisches an. (AZ)
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