Hello Concerts klagt über hohe Kosten und unflexibles Verhalten des Theaters. Dort schlägt man August-Termine vor

Der Manager von Haindling, Lothar Schlessmann, ist sauer. Es geht um die Freilichtbühne. Im Mai 2011 habe er zwei Termine für das Areal am Roten Tor reserviert. Schließlich soll am 8. Juli 2012 Haindling und einen Abend später Hubert von Goisern auf der Bühne stehen. Doch bis heute weiß er nicht, ob er zusätzlich zu den Theaterplätzen 220 Stehplätze im Orchestergraben und 180 Stühle der Zusatzreihen vor der Bühne in den Verkauf geben kann. Grund dafür ist eine neue Überdachung für die Musiker im Orchestergraben der Freilichtbühne. Sie schützt die Instrumentalisten vor Regen. Das Theater kann sie nach eigener Aussage für die Konzerte von Schlessmann aber nicht kurzfristig ausbauen. Die attraktivsten Plätze – ganz vorne an der Bühne – kann er deshalb nicht verkaufen.
Schlessmann hat das Gefühl, er sei mit seinem Anliegen, die Freilichtbühne während des Spielbetriebs zu mieten, dem Theater nur lästig. Und das trotz eines hohen Preises. Denn zur reinen Miete, die mit 5000 Euro zu Buche schlägt, kämen Kosten bis zu 25 000 Euro. Das Theater argumentiert mit dem aufwendigen Bühnenbild Das Theater kann die ganze Aufregung nicht verstehen, erklärt Anna Loose, Referentin der Geschäftsleitung.
Schlessmann, der mit seiner Firma Hello Concerts in Augsburg angesiedelt ist, wird in Zukunft einen Bogen um die Fuggerstadt machen und sich auf Freilichtbühnen anderer Städte wie Landshut oder Wunsiedel konzentrieren.
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