Donnerstag, 23. März 2017

12. Juni 2009 04:51 Uhr

Interkultureller Garten wächst und gedeiht

Kriegshaber (AZ) - Die Idee eines "Interkulturellen Gartens" als interkultureller Treffpunkt wird mittlerweile in vielen deutschen Großstädten umgesetzt. In Kriegshaber ist es der Gesellschaft zur Förderung beruflicher und sozialer Integration (gfi) durch die tatkräftige Unterstützung von Thomas Lindner und Peter Bommas vom Kulturpark West gelungen, für die Menschen in Kriegshaber einen "Interkulturellen Garten" auf dem ehemaligen Kasernengelände anzulegen.

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Im Frühjahr konnten schon einzelne Parzellen von Interessierten mit Pflanzen und Gemüse aus den unterschiedlichsten Ländern bepflanzt werden. Koriander aus dem Irak, Tomaten aus der Türkei und Kartoffeln aus Ungarn sollen nun nebeneinander wachsen. Die Arbeit der engagierten Mitbürger und der Mitarbeiter trägt bereits Früchte.

Leckere Kräuter fürs Mittagessen

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Insgesamt steht ein Areal von rund 1000 Quadratmetern zur Verfügung. 25 Parzellen (es sind verschiedene Größen möglich) werden kostenlos vergeben. Auf dem übrigen Gelände, um die Parzellen herum, soll ein Erholungsgebiet entstehen, wo sich die Menschen der Stadt unter Schatten spendenden Bäumen einfach mal kurz ausruhen können. Zusätzlich werden Parzellen für die Allgemeinheit angebaut, zum Beispiel Blumenbeete oder ein Kräutergarten, wo man sich die fehlenden Kräuter für ein leckeres Mittagessen besorgen kann.

Auch Schulklassen und Jugendliche können sich hier bei Interesse umweltpädagogisches Wissen aneignen. Nun wünscht sich die gfi Mitwirkung und Mithilfe bei der Gestaltung des Gartens, damit er weiterhin bepflanzt werden kann und sich im Laufe des Jahres entfalten kann.

Auch Spenden in Form von Sägen, Spaten, Harken, Baumscheren oder Gartenbänken sind sehr willkommen. Im Sommer soll bereits ein großes Fest stattfinden.

Servicekontor bietet verschiedene Projekte

Das Gartenteam besteht aus Mitarbeitern der gfi und Arbeitslosengeld-II-Empfängern, die in Zusammenarbeit mit der Arge Augsburg-Stadt in einer gfi-Maßnahme, dem Interkulturellen Servicekontor, seit 2008 ihre Potenziale nützen und bereits unterschiedliche Projekte, wie den radldoktor oder die Interkulturelle Bibliothek, ins Leben gerufen haben.

Kontakt Die Koordination findet im Informationsbüro des Interkulturellen Servicekontors statt. Kontakt: Ilona Hörmann, Telefon 0821/4 08 02-1 48.

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