![]() | Do. 23°C | ![]() | Fr. 21°C | > 7 Tage Wetter Präsentiert von: |
|
Beim Anblick des alten Gaswerkes soll ein Immobilienspezialist Stadtwerkevertretern einmal geraten haben, die Liegenschaft - begleitet von den besten Wünschen - postwendend an die Stadt abzutreten. Die Anekdote belegt: Das architektonische Kleinod, abgelegen am Rande von Oberhausen, birgt für den stolzen Besitzer seine Tücken. Der Unterhalt des denkmalgeschützen Ensembles kostet Geld, seine Umwandlung in eine florierende Immobilie auch. Überdies, das zeigen die vergangenen Jahre, ist ein langer Atem nötig, um dem alten Gaswerk eine neue Bestimmung zu geben, die sich mit Areal und seinen schützenswerten Gebäuden verträgt.
Nun hat das Unternehmen Stadtwerke mit Blick auf seine Bilanzen zwar hinreichend Grund, aus dem Gaswerk etwas zu machen, doch es bleibt die Frage: Hat es auch die Mittel dazu?
In dem renommierten Städteplaner Karl Ganser, der im Ruhrgebiet Industriebrachen in blühende Landschaften verwandeln half, wurde ein ausgewiesener Fachmann zurate gezogen. Bislang aber ist nicht absehbar, ob Gansers Fachwissen und seine Verbindungen alleine ausreichen. Möglicherweise bedarf es größerer Anstrengungen vonseiten der Stadt, damit eines der prägenden Gebäude Augsburgs aus dem Dornröschenschlaf erwachen kann.
Jetzt bestellen! Das neue iPad inkl. e-Paper.|
|








Artikel kommentieren
| Artikel bewerten: