Im Augsburger Rathaus gibt es eine Mehrheit für CSU und Pro Augsburg. Nach dem vorläufigen Endergebnis kommen beide zusammen auf 31 von 60 Sitzen. Unter anderem sitzt FCA-Chef Walter Seinsch im Stadtrat.

Augsburg (AZ). Im Augsburger Rathaus gibt es eine Mehrheit für CSU und Pro Augsburg. Nach dem vorläufigen Endergebnis kommen beide zusammen auf 31 von 60 Sitzen.
Für die Stichwahl am Sonntag, 16. März, zwischen CSU-OB-Kandidat Kurt Gribl und Amtsinhaber Paul Wengert (SPD) spielt die Sitzverteilung im Stadtrat eine wichtige Rolle. Das Bündnis von CSU und Pro Augsburg wird dem Wähler signalisieren, dass es mit einem OB Gribl ideal regieren könnte.
Und so sieht das vorläufige Endergebnis aus:
Die Namen aller Stadträte
Für die CSU sitzen im Stadtrat:
Für die SPD im Stadtrat
Für die Grünen im Stadtrat Für die Freien Wähler im Stadtrat Für die Linke im Stadtrat Für die FDP im Stadtrat Für Pro Augsburg im StadtratWer es - mitunter auch ganz knapp - nicht in den Stadtrat geschafft hat sowie die genauen Stimmzahlen finden Sie hier.
Für die Stichwahl am Sonntag, 16. März, zwischen CSU-OB-Kandidat Kurt Gribl und Amtsinhaber Paul Wengert (SPD) spielt die Sitzverteilung im Stadtrat eine wichtige Rolle. Das Bündnis von CSU und Pro Augsburg wird dem Wähler signalisieren, dass es mit einem OB Gribl ideal regieren könnte.
Die Ausgangslage für OB Wengert würde dadurch nicht besser. Wengert und Gribl starteten am Dienstag mit Volldampf in die zwei heißen Wochen bis zur Entscheidung. Gribl war mittags in der Stadt unterwegs, um sich bei Wählern zu bedanken und für sich zu werben. Wengert besuchte am Nachmittag Senioren auf dem Gögginger Frühlingsfest.
Bei den Genossen ist nach der Wahl der Katzenjammer groß. Die Augsburger, die am Sonntag zur Wahl gingen, wählten mehrheitlich den amtierenden OB ab.
Infratest: Stimmung hat sich kurzfristig verändert
Warum lagen die Wahlforscher bei der Prognose für Wengert und Gribl daneben? "Die Sonntagsfrage misst aktuelle Wählerneigungen und nicht tatsächliches Wahlverhalten", so Infratest dimap. Gegenüber dem renommierten Institut, das die Umfrage im Auftrag der AZ vornahm, hatte sich ein Drittel der Befragten zehn Tage vor der Wahl noch nicht festgelegt. Laut infratest entscheiden sich immer mehr Wähler erst kurz vor dem Urnengang. Es komme auch auf die Wahlbeteiligung an und auf die Wählermobilisierung, so ein Sprecher: "Da hat sich die Stimmung in Augsburg kurzfristig noch deutlich verändert."
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