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Ein Kommentar von Eva Maria Knab
Nach langen zermürbenden Wochen des Protests haben Studenten und Schüler in Augsburg gestern noch einmal ein öffentliches Signal gesetzt: Wieder sind über 1000 junge Leute auf die Straße gegangen.
Das zeigt, wie ernst es ihnen ist mit ihren Forderungen nach einer besseren Bildung. Und sie haben Recht.
Dass die neuen verschulten Bachlor- und Masterstudiengänge dringend nachgebessert werden müssen, ist nicht mehr umstritten. Trotzdem fühlen sich die jungen Leute im Bildungsstreik bislang hingehalten.
Gestern hat nun die Kultusministerkonferenz reagiert und Reformen beschlossen. Bayerns Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch hat angekündigt, er werde die Studenten am Prozess beteiligen. Und auch die Unileitung in Augsburg möchte ihre Studenten nun zeitnah über ihre Pläne informieren.
Die protestierenden Studenten in Augsburg sind es allerdings leid, immer nur Ankündigungen zu hören. Sie wollen konkrete Antworten und Änderungen haben. Und die sind jetzt wirklich fällig.
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