Ein Kommentar von Thomas Faulhaber Von Thomas Faulhaber
Der Flughafen hat schon heftige Stürme überstanden. Es gab große Pläne und große Abstürze. Der City-Airport läuft auf Sparflamme, es gibt keinen Linienverkehr mehr.
Nur zu rund einem Drittel wurde ein genehmigter 32-Millionen-Euro-Ausbau umgesetzt. Nun will die Stadt den Flughafen ganz abstoßen. Offenbar gibt es ein Unternehmen, das ihn lukrativ betreiben will. Zu welchen Konditionen - das ist die Frage. Der Flughafen schiebt einen Schuldenberg von 19 Millionen Euro vor sich her. Auf dem darf die Stadt nicht sitzen bleiben. Und wer soll denn bitte die neue Geschäfts-Fluglinie auslasten? Es gab schon einige andere Luftverkehrsanbieter, die daran gescheitert sind. Und dann sind da auch die Anwohner, die mit Recht auf Einhaltung der Vorgaben pochen. Der Flughafen gehört zu den umstrittensten Augsburger Einrichtungen. Sicher ist schon jetzt: Die Verkaufsverhandlungen werden nicht leicht.
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