Ein Augsburger hat sich den Penis abgeschnitten und dann seine Mutter lebensgefährlich verletzt. Erst ein Schuss stoppte ihn.
Augsburg (AZ) - Zuerst schnitt er sich selbst mit einem Messer den Penis ab, dann verletzte er seine Mutter lebensgefährlich. Jetzt möchte die Staatsanwaltschaft einen 27-jährigen Augsburger dauerhaft in der Psychiatrie unterbringen.
Die Tat geschah am 16. März. Den Ermittlungen zufolge trennte sich der Mann in seiner Wohnung, in der er mit seiner Mutter wohnte, mit einem Küchenmesser den Penis ab und versteckte ihn im Zimmer.
Als seine Mutter am Abend die Blutspuren bemerkte, begründete es der Sohn damit, dass er Blut "gepinkelt" habe. Doch der 27-Jährige weigerte sich, zu einem Arzt zu gehen, sondern nahm seine Mutter in den "Schwitzkasten". Dann, so die Ermittlungen, rammte er ihr das Messer in die Brust. Zwar schaffte es die Mutter noch, den Notarzt zu alarmieren, doch danach stach ihr Sohn ihr den Ermittlungen zufolge noch dreimal in den Rücken.
Ärzte konnten die Frau später durch eine Notoperation retten.
Nach dem Angriff auf die Frau verließ der Mann mitsamt dem abgetrennten Körperteil und dem Küchenmesser die Wohnung und irrte durch Augsburg - bis zur dramatischen Festnahme in der Ulmer Straße. Als Polizeibeamte ihn stoppen wollten, ließ der Mann trotz Aufforderung das Messer nicht fallen. Daraufhin schoss ihm ein Beamter in die Beine. Ein Polizist wurde dabei ebenfalls verletzt.
Das Geschlechtsteil des Mannes konnte nicht mehr angenäht werden. Der Mann hatte es laut Staatsanwaltschaft bereits verschluckt.
|
|
Artikel kommentieren
| Artikel bewerten: