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Region Augsburg
12.11.2016

Mindestens 52 Missbrauchsfälle: Arzt hat das Leben vieler zerstört

Ein Mediziner muss lange ins Gefängnis. Erst nach mehr als einem Jahrzehnt flogen seine Taten auf.
Foto: Uwe Zucchi, dpa (Symbolbild)

Ein Mediziner hat jahrelang eine seiner Töchter missbraucht. Erst nach mehr als einem Jahrzehnt flog er auf - wegen weiterer Gewalttaten. Seine Opfer leiden bis heute.

Jahrelang hat ein verheirateter Arzt und vierfacher Familienvater eine seiner kleinen Töchter missbraucht. Nach dem am Freitag vor dem Landgericht verkündeten Urteil muss der heute 64-Jährige deswegen acht Jahre und neun Monate ins Gefängnis. Wegen schwerem sexuellem Missbrauch und Besitz kinderpornografischer Schriften.

Die Jugendkammer unter Vorsitz von Katharina Schneider verurteilte 52 Fälle. Es müssen jedoch viel mehr gewesen sein. Richterin Schneider sprach von „der Spitze eines Eisbergs“. Da die Taten 13 und mehr Jahre zurück liegen - die Tochter ist inzwischen 29 - lässt sich vieles nicht mehr aufklären. Während der Plädoyers hatte das Gericht die Öffentlichkeit ausgeschlossen. Um das Opfer zu schützen.

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Die Diskussion ist geschlossen.

11.11.2016

Ein Artikel, der die Opfer dieses Mannes sehr wertschätzt. Das haben sie auch verdient, denn im Gegensatz zum Täter sind sie in der Lage, Recht von Unrecht zu unterscheiden. Sie sind mit ihrer Anzeige ein großes Risiko eingegangen. Ein Zeichen äußerster Zivilcourage, wenn die Kinder dieses Gewohnheitsmissbrauchers sich zu einer Anzeige entschlossen haben, um Schwächere zu schützen. Was ich überdenken würde ist, ob "Geschlechtsverkehr" der richtige Ausdruck ist, wenn ein Erwachsener ein Kind sexualisiert misshandelt. Und inwieweit das Leben der Opfer wirklich zerstört ist, wird die Zukunft zeigen. Falls sie effiziente Hilfe finden, sind sie noch jung genug, um einen anderen Weg einzuschlagen, als es ihr Erzeuger getan hat und aus ihrem Leben etwas zu machen. Die Hinweise auf die Groomingstrategien, die der Verurteilte zur Durchführung seiner kriminellen Handlungen angewandt hat, die Tatsache, dass er so genannte "Kinderpornografie", also Missbrauchsabbildungen gehortet hat und seine tyrannische Art legen nahe, dass er zu den Männern gehört, die als Kind misshandelt wurden, auch sexuell und dies später an Anderen wiederholen. Bei einer derart schwer gestörten Persönlichkeit sollte man immer bedenken, welche typischen Schäden es hinterlässt, wenn Mütter ihre Söhne missbrauchen. Geschlechtsrollenspezifisch sexualisieren Männer ihr Bedürfnis nach Kontakt. Wenn sie unfähig sind, gesunde Beziehungen zu anderen Menschen einzugehen, leben sie eine ausbeuterische und gewalttätige Sexualität. Wozu auch Reisen ins Ausland gehören, um dort Menschen sexuell auszubeuten. Mit "Sexabenteuern" hat das wenig zu tun. Aber viel mit beschädigter Sexualität, mit der andere besudelt werden.

Ich wünsche den Opfern dieses Mannes alles Gute. Er selbst hat eine miserable Prognose, da er zu alt und vermutlich auch innerlich zu verroht ist, um noch irgendwas zu verändern. Beileibe kein Einzelfall, sondern ziemlich verbreitet.

Angelika Oetken, Berlin-Köpenick, eine von 9 Millionen Erwachsenen in Deutschland, die als Kinder und/oder Jugendliche Opfer schweren sexuellen Missbrauchs wurden