Die Augsburger Traditionsfirma Hosokawa Alpine mit Sitz in Göggingen geht ungewöhnliche Wege. Um ein teures Umweltschutzprojekt umsetzen zu können, wurde ein in Schwaben einzigartiges Mitarbeiterbeteiligungsmodell entwickelt. 100 Mitarbeiter haben 400 000 Euro aufgebracht - der Grundstock der Finanzierung einer 1,3 Millionen Euro teuren Photovoltaikanlage. Sie entsteht auf dem Dach einer Halle, die derzeit noch gebaut wird.
Die Augsburger Traditionsfirma Hosokawa Alpine mit Sitz in Göggingen geht ungewöhnliche Wege. Um ein teures Umweltschutzprojekt umsetzen zu können, wurde ein in Schwaben einzigartiges Mitarbeiterbeteiligungsmodell entwickelt. 100 Mitarbeiter haben 400 000 Euro aufgebracht - der Grundstock der Finanzierung einer 1,3 Millionen Euro teuren Photovoltaikanlage. Sie entsteht auf dem Dach einer Halle, die derzeit noch gebaut wird.
Rund 11,3 Millionen Euro investiert die Firma in die Erweiterung. Richtfest für das neue Fertigungsgebäude ist am 28. September im Rahmen eines Familienfestes.
Zurück zur Mitarbeiterbeteiligung. Neben einer Regenwasserversickerung und einer Wärmerückgewinnung wird die neue Halle auch eine Photovoltaikanlage zieren. Die Solaranlage hat eine Fläche von 2700 Quadratmetern. Wie Firmen-Vorstand Peter Krieg betont, könne mit einer Jahresenergieeinspeisung von 250 000 kWh gerechnet werden. Zum Vergleich: ein Einfamilienhaus rangiert bei rund 4500 kWh. Eigens zur Finanzierung wurde eine eigene Beteiligungsgesellschaft gegründet. Aus den Mitarbeitern wurden so quasi "Unternehmer". "Eine tolle Sache ist das", lobt Betriebsratsvorsitzender Stefan Schormüller. Viele Mitarbeiter sehen die Investition (bis zu 10 000 Euro waren pro Person möglich) als kleine zusätzliche Altersabsicherung. Die Rendite sei überdurchschnittlich. Solche Projekte dienen der Motivation und binden die Mitarbeiter an die Firma, heißt es aus dem Unternehmen. Doch primär sei der Umweltschutzaspekt.
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