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29. Oktober 2011 09:08 Uhr

Augsburg

Nach Polizistenmord: Soko "Spickel" gegründet

Gestern Abend rückten die vielen Einsatzkräfte aus dem Siebentischwald ab. Die Polizistenmörder werden dort nicht mehr vermutet. Die Hoffnung liegt nun auf dem Motorrad.

Hunderschaften der Polizei haben gestern den Siebentischwald und Umgebung auf der Suche nach den Polizistenmördern durchkämmt. Ergebnislos. Von den Tätern fehlt noch jede Spur. Allerdings wurden laut Polizei Gegenstände gefunden, die vermutlich den Tätern zuzuordnen sind. Nähere Angaben gibt die Polizei dazu aus ermittlungstaktischen Gründen nicht preis. Auch wurde nach Informationen unserer Zeitung die Tatwaffe gefunden. Sie wird nun auch auf mögliche DNA-Spuren untersucht. Am Abend dann rückten die Sondereinsatzkräfte ab. Die Polizei geht davon aus, dass sich die Mörder nicht mehr in dem Wald aufhalten. Die Kriminalpolizei Augsburg hat eine Sonderkommission mit dem Namen „Spickel“ gegründet, da der Schwerpunkt der weiteren Ermittlungen im kriminalpolizeilichen Bereich liegen.

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Polizistenmord in Augsburg: Wichtigste Spur ist das Motorrad

Die wichtigste Spur in diesem Fall ist das Motorrad, das die Täter auf ihrer Flucht zurückgelassen haben. Durch das Motorrad der Marke Honda, Typ CB 500 mit dem gefälschten Kennzeichen A-L 307 erhofft sich die Kripo Hinweise, die sie auf die Spur zu den Tätern bringen. Die Polizistenmörder hatten an der Maschine eine Kennzeichen-Dublette angebracht. Auch dieser Fakt spricht dafür, dass es sich bei den Flüchtigen um Männer aus der kriminellen Szene handelt. Es ist davon auszugehen, dass man mit dieser Dublette bei einer möglichen Kontrolle die Polizei täuschen wollte. Die Täter hatten offenbar vorgesorgt für das, was sie eigentlich im Schilde führten. Doch dann tauchten Polizist Mathias Vieth und dessen 30 Jahre alte Kollegin auf.

Nach wie vor sind alle Wahrnehmungen, die im Zusammenhang mit dem Verbrechen stehen oder sich auf das von den Tätern verwendete Motorrad beziehen, für die Polizei äußerst wichtig. Personen, die hierzu Mitteilungen machen möchten, werden gebeten, sich an die Hotline, Tel. 0821/323-3030 zu wenden. ina

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