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Zum zwölften Mal feiern Lesben und Schwule heuer den Christopher Street Day (CSD) in Augsburg - und auch dieses Jahr stehen Party, Spaß und Unterhaltung am 1. August auf dem Moritzplatz wieder im Vordergrund. Die Schirmherrschaft für den CSD in Augsburg hat OB Kurt Gribl übernommen, als Redner haben sich angesagt: Gribl selbst, Markus Arndt vom Lesben- und Schwulenverband in Deutschland/Bayern, Landtagsabgeordneter Harald Güller (SPD) sowie Claudia Roth, Bundestagsabgeordnete von den Grünen.
Überall auf der Welt erinnern Lesben und Schwule mit dem CSD an den Aufstand im New Yorker Club Stonewall Inn und die Straßenschlachten zwischen Homosexuellen und der Polizei am 28. Juni 1969.
Wichtig ist dem Veranstalter des Augsburger Christopher-Street-Days, dem CSD-Verein Augsburg, aber auch die politische Dimension des Festes, das 2009 unter dem Motto "Lesben und Schwule in die Verfassung" steht. Damit fordern die Teilnehmer eine Ergänzung des Gleichheitsartikels im Grundgesetz (GG) um das Attribut "sexuelle Identität".
Prominente Unterstützer
So solle es in einem erweiterten Artikel 3 Absatz 3 des GG künftig heißen: "Niemand darf wegen seiner sexuellen Identität benachteiligt oder bevorzugt werden." "Mit dieser Forderung steht der CSD-Verein Augsburg übrigens nicht allein da", sagt dessen Vorsitzender Sven Häberle. Es gebe prominente Unterstützer wie Hape Kerkeling, Ulrike Folkerts oder Dirk Bach.
In Gribls Grußwort heißt es: "Spaß gibt's auch in Augsburg" - dafür haben die Organisatoren mit einem abwechslungsreichen Unterhaltungsprogramm (siehe Infokasten) jedenfalls gesorgt. (ilm)
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