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18. August 2009 21:50 Uhr

Piraten greifen an

Die Piratenpartei gibt es in mehreren Ländern. Was Anfang 2006 in Schweden begann, hat auch andernorts Nachahmer gefunden. In Deutschland gibt es die Piraten, wie sie sich abgekürzt nennen, als Partei seit September 2006, einen Monat später folgte die Gründung in Augsburg. Ganz aktuell ist der schwäbische Bezirksverband. Er wird personell von Augsburgern dominiert.

Der schwäbische Chef der Piraten ist der Augsburger Softwareentwickler Gerd Grüttner. Sein Stellvertreter heißt Andreas Herz und stammt ebenfalls aus Augsburg. Weitere Mitglieder im Führungsteam sind: Martin Taukovic (Generalsekretär), Paul Hüther (politischer Geschäftsführer) und Christian Haas (Schatzmeister).

128 Mitglieder sind im schwäbischen Bezirksverband registriert. Bundesweit hat die Partei knapp 6000 Mitglieder. Bei der Bundestagswahl am 27. September treten die Piraten an. Grüttner: "Wir werden alle überraschen."

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Im Wahlkreis Augsburg-Stadt haben die Piraten, die sich für besseren Datenschutz und diesbezüglich mehr Selbstbestimmung der Bürger einsetzen, keinen Direktkandidaten. Die Piraten stehen auf der Landesliste, sind also mit der Zweitstimme wählbar. (möh)

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