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30. August 2010 07:50 Uhr

Augsburg

Plärrer-Auftakt: Mit dem Wetter bessert sich die Stimmung

Am Plärrer-Eröffnungswochenende stürzten sich Zehntausende Besucher ins Vergnügen. Die Zelte waren gut gefüllt, die Schausteller sind zufrieden.Von Michael Hörmann

Ob Mensch, ob Tier - alle hatten am Samstag beim Festumzug nur ein Ziel: den Plärrer. Die kleinen Mitwirkenden im Wagen, die großen waren zu Fuß unterwegs.

Anziehungspunkt Plärrer: Am Eröffnungswochenende stürzten sich Zehntausende Besucher ins Vergnügen. Die Zelte waren gut gefüllt, mit dem Rauchverbot gab es überhaupt keine Probleme. Raucher gingen vor die Türen. Die Polizei meldete einen friedlichen Auftakt des größten schwäbischen Volksfestes, das bis Sonntag, 12. September, dauert. Die Schausteller sprachen von einem durchschnittlichen Auftakt.

Weil sich das Wetter von Tag zu Tag besserte, hellte sich die Stimmung von Schaustellern und Besuchern auf. Am Freitag, dem Eröffnungstag, hatte der Regen am Abend Besucher in die Zelte oder gleich nach Hause getrieben. Am Samstagmittag trübte der Nieselregen den Festumzug, wenngleich sich die Teilnehmer davon nicht schrecken ließen. Bei der Besucherzahl machte sich das unfreundliche Wetter jedoch bemerkbar. Trotz der widrigen Temperaturen kamen 25 000 Zuschauer, die ihre Freude am Umzug hatten. Sonntag war dann der schönste Tag, was sich am Nachmittag zeigte, als viele Familien das Festgelände ansteuerten. Der Regen, der am späten Abend einsetzte, trübte die Laune wenig.

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Ein Höhepunkt des Plärrers ist der traditionelle Festumzug. Für die Teilnehmer des Zuges gibt es viele Möglichkeiten, zum Plärrergelände zu gelangen: zu Fuß, in der Kutsche, auf einem Festwagen, im Bus, auf einem Lkw, auf einem Traktor oder in einem Oldtimer. Wie jedes Jahr war das Völkchen, das sich Richtung Festgelände bewegte, bunt gemischt. Organisator Dieter Bartl meldete Rekordzahlen: 2275 Teilnehmer in 123 Zugnummern machten mit. Beinahe in Rekordzeit bewegte sich der Zug von der Maximilianstraße zum Plärrer. Das kalte Wetter machte schnelle Beine.

Polizei: Rauchverbot wird vorbildlich umgesetzt

Auf dem Festgelände blieb es am Wochenende friedlich. Dies berichteten Polizei und Rettungsdienste übereinstimmend. Mögliche Konfrontationen wegen des strikten Rauchverbots in den Zelten gab es nicht. "Das Rauchverbot wird geradezu vorbildlich umgesetzt", sagte am Sonntag ein Polizeisprecher.

Beim Bayerischen Roten Kreuz hieß es, dass an den ersten beiden Tagen insgesamt 22 Patienten behandelt wurden. Dazu zählte eine 17-Jährige, die stark alkoholisiert war. Michael Hörmann

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