Im Fall des Polizistenmordes ist der Haftbefehl gegen die 35-jährige Geliebte des Hauptverdächtigen Raimund M. aufgehoben worden. Von Jörg Heinzle
Im Fall des Polizistenmordes ist der Haftbefehl gegen die 35-jährige Geliebte des Hauptverdächtigen Raimund M. aufgehoben worden. Wie unsere Zeitung erfuhr, ließen sich wesentliche Vorwürfe gegen die Frau nicht halten. Die Ermittler der Soko „Spickel“ hatten der Frau Geldwäsche vorgeworfen. Sie vermuteten, dass sie Geld, das aus Überfällen stammte, in eine Eigentumswohnung und in ein Grundstück investierte.
Die Frau beteuerte aber, das Geld von Verwandten bekommen zu haben. Die 35-Jährige war bis zur Verhaftung von Raimund M. dessen Geliebte. Sie hatten sich im Tennisclub kennengelernt, wo M. als Platzwart aktiv war und die Frau als Bedienung jobbte. Raimund M., 58, und sein Bruder Rudi R., 56, haben nach Ansicht der Ermittler Ende Oktober den Polizisten Mathias Vieth erschossen.
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