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03. Dezember 2009 05:00 Uhr

Riesenwarane in Bergheim gesichtet

Bergheim/Augsburg (AZ) - Als fernsehreif bezeichneten die Teilnehmer die Filmbeiträge eines Wettbewerbs der Augsburger Videofilmer in der Sportgaststätte des TSV Bergheim. Das bestätigten auch die Juroren Helmut Bosch, Erich Hirsch und Michael Rudel vom Filmclub Pfaffenwinkel. Den ersten Preis bekam aber ein Bergheimer: Arno Wehrmann mit seinem Beitrag "Riesenwarane". Ein Kollege witzelte: "Riesenwarane in Bergheim gesichtet."

Der Bergheimer Arno Wehrmann filmt seit Jahrzehnten und unternimmt weite Reisen, um seine Hobbys miteinander zu verbinden. "Der Film über die Komodowarane entstand letztes Jahr im Frühjahr in Indonesien", erzählt er. Mit einem Freund habe er die Inseln Flores, Bali und Sulawesi bereist, geschlafen hätten die beiden Film in den Hütten der Ranger. Was ihn so fasziniert an den urzeitlich aussehenden Echsen? "Dass sie so gefährlich sind", antwortet Wehrmann. "Sie wirken plump und sind über lange Distanzen nicht sehr schnell. Aber ihr Speichel ist hochgiftig, und bei der Jagd machen sie selbst vor einem Büffel nicht halt."

Mit dem Teleobjektiv konnte Wehrmann die Warane sehr nah ranholen, aber "in Wirklichkeit haben wir uns ihnen aus Respekt und Sicherheitsgründen nie mehr als zehn Meter genähert.

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Mit kritischen Augen verfolgte die Jury die Präsentation der insgesamt 14 Filme. "Das Niveau des Amateurs haben die meisten unserer Mitglieder schon lange verlassen", sagte Georg Merz, Leiter des Video Clubs Augsburg (VCA).

Dem konnten Gerald Busch von focus '80 aus Königsbrunn und Peter Ullrich vom Club der Filmamateure Augsburg nur zustimmen.

Aufnahme, Schnitt und Ton seien dramaturgisch hervorragend zu einem Werk zusammengefasst, so die Jury in ihrem Urteil über die Siegerfilme in Fernsehqualität. Gerhard Menzel vom Königsbrunner Club focus '80 zeigte mit "Groß, weiß, elegant" Szenen aus dem Leben der Höckerschwäne. Mit dem Musikfilm "Opapa" von G. Merz und Arno Wehrmann wurde humorvoll die Rolle des Großvaters gewürdigt.

Aus der Arbeit von Musiktherapeuten mit mehrfach schwerstbehinderten Jugendlichen berichtete der Film "Heute gibt's Musik", ebenfalls von G. Merz.

Auch die weiteren Filme wurden gut bewertet. Kritik verstehen die Filmemacher als Ansporn zu weiteren filmischen Werken. Gezeigt wurden außerdem die Beiträge: "Die Stadt der Nabatäer", "Traumziel der Jakobspilger" sowie "Stippvisite im Paradies" von Monika und Gerald Busch, "Im Verborgenen" und "Der Sommer geht" (Edmud Klement), "Seastorm on the rocks" (Klaus Protz), "Herr Sofa mag heiraten" (Samuel Lechner), "100 Jahre Schützenverein Almenrausch" (Wendelin Peter) und "Aufstieg zum Rubihorn" (Armin Ebner), "Die Weihnachtskrippe" (Hans-Peter Boxleitner).

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