In Königsbrunn und Haunstetten spielten sich in den vergangenen Jahren mehrmals schreckliche Verbrechen ab:
Januar 2007: In Königsbrunn tötet eine 31-Jährige zusammen mit ihrem früheren Lebensgefährten (32) ihren Ehemann mit Medikamenten. Das Urteil im Giftmordprozess fällt vergangene Woche: Lebenslang für beide. Bei der 31-Jährigen liegt eine besondere Schwere der Schuld vor.
Juni 2006: In Haunstetten bringt ein 32-Jähriger seine getrennt lebende Frau (29) um. Das Motiv: Wut, weil sie die Scheidung wollte. Das Urteil: lebenslänglich.
Dezember 2005: Ein 17-Jähriger überfällt in Haunstetten eine 77-jährige Rentnerin. Die Frau stürzt so unglücklich, dass sie stirbt. Die Beute: sieben Euro und Lebensmittel. Der Haupttäter bekommt mehr als sechs Jahre Jugendstrafe.
November 1998: Ein 22-Jähriger erwürgt auf einem Königsbrunner Spielplatz einen 16-Jährigen und vergeht sich sexuell an der Leiche. Das Urteil: lebenslänglich.
Dezember 1997: An Weihnachten 1997 wird in der Johann-Strauß-Straße (Haunstetten) die 81-jährige Helene K. von einem Einbrecher ermordet. Der unbekannte Täter ist bis heute nicht gefasst.
Oktober 1997: Ein 15-jähriger Bursche tötet im Altenheim Wettersteinhaus (Haunstetten) eine 84-jährige Bekannte seiner Großmutter. Motiv: Die an Alzheimer erkrankte Seniorin hatte ihn nicht erkannt und um Hilfe gerufen. Das Urteil: acht Jahre Jugendstrafe. (bo, skro)
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