Neun Schulen beteiligen sich an Spendenlauf und Konzert

Neun Augsburger Schulen haben sich für die Katastrophenopfer in Japan engagiert und zusammen 17 874 Euro gespendet. Nach Aussage von Rotkreuz-Geschäftsführer Michael Gebler reicht das Geld, damit sich sechs japanische Familien, die durch den Sturm, den Tsunami und die Atomkatastrophe vom März alles verloren haben, wieder eine Haushalts-Grundausstattung kaufen können. Gebler schilderte eindringlich die Folgen der Katastrophe und die Arbeit des japanischen Roten Kreuzes, die bis heute weitergeht.
Die Schüler erhielten gestern von Schulreferent Hermann Köhler im Rathaus Ehrenurkunden. Den symbolischen Scheck nahm der Kreisvorsitzende des Bayerischen Roten Kreuzes, Christian Ruck, entgegen.
Sieben Realschulen und Gymnasien hatten einen Benefizlauf um die SGL-Arena und ein Konzert im Goldenen Saal veranstaltet. Zwei weitere Schulen beteiligten sich an der Organisation, ohne Spenden zu sammeln. „Der Betrag kann sich sehen lassen“, lobte Köhler. Die Lechwerke gaben 500 Euro dazu.
Gast der Feier war auch der Betriebsratsvorsitzende des Computerherstellers Fujitsu, Paul Riegg. Fujitsu hatte in gewisser Weise die Hilfsaktion der Schulen ausgelöst. Da in diesem Jahr an den Beginn diplomatischer Beziehungen zwischen Japan und Deutschland vor 150 Jahren erinnert wird, nahm der Konzern das zum Anlass, Augsburger Schulen 300 Laptops zu schenken. Die Schulen hatten ein Zeichen der Dankbarkeit dafür und der Solidarität mit Japan setzen wollen.
Das Schülerkonzert war im Übrigen so erfolgreich, dass nun laut nachgedacht wird, es möglicherweise jährlich zu wiederholen. (anda)
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