Kauf Der Vorsitzende der Augsburger Orchideenfreunde spricht von drei Qualitäten. Aus dem Baumarkt, dem Blumen-Geschäft oder vom Orchideen-Gärtner. Seidenberger rät zur Qualität: "Eine Billige muss nicht schlecht sein, aber oft fehlt die Beratung."
Umtopfen Der Orchideenfreund setzt seine neu gekauften Orchideen gleich um, damit sich weder Ungeziefer noch Fäulnis einschleichen können. Spätestens alle 2 Jahre rät er zum Umtopfen. Wichtig ist die Füllung im Topf, der Pflanzstoff.
Pflanzstoff Erde wäre das falsche Wort. Seidenberger schwört auf eine selbst gemachte Mischung aus Pinien- oder Kiefernrinde, Kork und Holzkohle.
Standort "So hell wie möglich, aber in der Regel keine direkte Sonne", sagt der Haunstetter. Sein Satz gilt für die meisten der Orchideen, vor allem die häufig gekaufte Phalaenopsis.
Gießen Das bessere Wort ist Tauchen. Seidenberger mischt Wasser (auf Zimmertemperatur) mit ein wenig Dünger ("30 Prozent der Vorgabe"). Darin werden die Pflanzen in der Regel einmal pro Woche getaucht. Im Winter bleiben sie fünf bis zehn Minuten im Bad, im Sommer bis zu einer halben Stunde. Danach abtropfen lassen. "Wichtig ist, immer ein wenig zu düngen", sagt er.
Verblühte Orchideen Bei der sehr bekannten Phalaenopsis wird der Stängel zirka ein Zentimeter oberhalb der Blätter abgeschnitten. Die Pflanze wird weiter getaucht und gedüngt, auch wenn sie keinen Blüten trägt. Wichtig ist manchmal auch die Geduld: Manche Orchideen blühen nur einmal im Jahr, andere alle sechs Wochen.
Noch Fragen? Der Vorsitzende der Augsburger Orchideenfreunde gibt gerne auch telefonisch Tipps unter 0821/88 12 18. (mb)
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