Den angekündigten Stellenabbau bei Osram möchte die Augsburger Stadtspitze nicht einfach so hinnehmen.

In einer Pressemitteilung erinnerte Oberbürgermeister Kurt Gribl daran, dass es bereits 2008 auf seine Initiative hin einen Runden Tisch mit Kammern, Vertretern der Osram-Geschäftsleitung, Mitarbeitern sowie der IG-Metall gab, um den Augsburger Standort für die Zukunft aufzustellen. Schon damals habe sich der Technologiewandel hin zur LED-Technik abgezeichnet. Daher habe man sich für neue Produkte in Augsburg eingesetzt. Doch nun teilte Gribl mit, seien die Arbeitsplätze noch immer von jenen Produkten geprägt, die der Umstrukturierung zum Opfer fallen sollen. „Genau das haben wir bereits 2008 gesehen“, so der OB.
Wirtschaftsreferentin Eva Weber unterstrich in der Mitteilung, dass die Ergebnisse des Runden Tisches mehr als ermutigend gewesen seien. Doch seitdem habe man von der Geschäftsleitung nichts mehr gehört. „Es ist daher an der Zeit, dass wir mit dem Osram-Vorstand Gespräche führen“, sagte Weber. Die Ankündigung eines Stellenabbaus könne so nicht stehen bleiben. „Wir lassen die Belegschaft nicht im Stich“, so Weber. (cin)
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