Das sagen Vertreter der Rathaus-Politik und der Parteien zur kurzfristigen Maxfest-Absage:
OB Kurt Gribl Er wehrt sich gegen den Vorwurf, man habe das Fest aus finanziellen Gründen scheitern lassen. „Wenn finanzielle Aspekte maßgeblich gewesen wären, dann hätten wir dieses Ergebnis einfacher haben können.“
SPD Fraktions-Chef Stefan Kiefer dagegen vermutet genau das: „Da war wohl der politische Wunsch der Vater des Bescheids.“ Es sei eine „verheerende Botschaft“ für alle Veranstalter.
Pro Augsburg Für den Koalitionspartner bleibt die Frage offen, „warum dieses von der CIA so lange geforderte Auflagenpapier erst so spät und dann ohne scheinbaren Bezug auf die vielen erfolgreich geführten Gespräche mit Ordnungsamt und Polizei kommt“. So steht es in einer Pressemitteilung.
Grüne Fraktions-Chef Reiner Erben ist „erstaunt über die kurzfristige Absage“. Er führt sie vor allem auf das „schlechte Management in der ganzen Geschichte“ zurück. Erben hofft, dass man die Zeit nutze, um ein „neues, qualitätsvolleres Maxfest“ zu konzipieren.
FDP Kreisvorsitzende Miriam Gruß hat die Folgen der Absage im Blick: „Dass CIA bzw. Stadt nun mit Regressforderungen konfrontiert werden und das Vorgehen der Ordnungsbehörden Tausende Euro kosten wird, spricht angesichts der Haushaltslage der Stadt Bände.“
Linke Die Linke zeigt sich „erleichtert“ über die Absage. In Zeiten, in denen es am Nötigsten fehle, wäre der städtische Zuschuss „für ein Trinkfest verantwortungslos“.
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