Montag, 25. September 2017

21. April 2017 10:33 Uhr

Augsburg

Supermarkt-Bau im Bärenkeller verzögert sich weiter

Investor klagt über bürokratische Hürden. Der Konzern Edeka ist aber noch mit im Boot.

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Alles beim Alten: Am Zaunkönigweg stehen immer noch die Gebäude, die vor dem Bau des Supermarkts abgerissen werden müssen.
Foto: Annette Zoepf

Im Amselweg entsteht seit Kurzem eine Wohnanlage der städtischen Wohnungsbaugesellschaft. Ganz in der Nähe, am Zaunkönigweg, sind die Bagger noch nicht aufgefahren. Dabei warten die Bürger im Bärenkeller dort seit Langem auf den Baubeginn eines Edeka-Supermarktes mit rund 1200 Quadratmetern. Denn bislang sind die Einkaufsmöglichkeiten im Stadtteil rar.

Es geht nur um „Kleinigkeiten“

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Bauunternehmer Joachim Noller hatte im vergangenen Sommer einen Baubeginn im Frühjahr 2017 in Aussicht gestellt. Doch laut Baureferat kann die Stadt das Vorhaben noch nicht genehmigen, weil der flankierende städtebauliche Vertrag noch nicht unterzeichnet werden konnte. Ursache dafür seien „Änderungen der Sachlage, die der Verantwortung des Vorhabenträgers unterliegen.“ Noller räumt ein, dass es Veränderungen – etwa bei einem Investorenwechsel – gegeben habe. Gleichwohl gehe es aus seiner Sicht nur um Kleinigkeiten. „Ich habe den Eindruck, dass man der Stadt nichts recht machen kann. Da muss man sich überlegen, ob man überhaupt noch bauen will.“

 Der Unternehmer, der selbst zu den Investoren des geplanten Supermarkts gehört, ist nicht der Einzige, der über langwierige Verhandlungen mit der Bauverwaltung klagt. Auch Gerhard Failer vom Unternehmen Dumberger, das im Norden des Bärenkellers Doppelhaushälften und Einfamilienhäuser errichten will, sprach kürzlich von einem „immensen bürokratischen Aufwand“, der zu Verzögerungen führe.

Mieter wurde abgefunden

Zurück zum Zaunkönigweg: Noller hofft, dass noch in diesem Herbst mit dem Bau des Einkaufsmarkts begonnen werden kann. „Wir wollen Ende 2018 eröffnen.“ Partner ist der Edeka-Konzern, mit dem wegen der Verzögerungen neuerliche Vertragsverhandlungen notwendig gewesen seien. Bis zum Herbst müssen auch noch einige Altgebäude und Schuppen auf dem Areal abgerissen werden. Ein Mieter ist laut Noller für die Räumung abgefunden worden. Zum Gesamtprojekt, dessen Kosten der Unternehmer auf mittlerweile rund 3,85 Millionen Euro beziffert, zählt auch der Bau eines überfahrbaren Kreisverkehrs. Damit soll die Kreuzung Zaunkönigweg/Hirblinger und die Wertinger Straße eine sichere Verkehrsanbindung bekommen.

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Augsburg | EDEKA

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