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14. März 2008 07:55 Uhr

"Unfairer Stil, platte Sprüche"

Wer wird's? Am Sonntag entscheidet sich, wer künftig im Augsburger Rathaus regiert. Amtsinhaber Paul Wengert (SPD) oder Kurt Gribl (CSU)? Der Druck auf die Kandidaten und die Parteien wächst von Tag zu Tag. Die Nervosität ist greifbar. Gestern hielt die CSU der SPD einen "unfairen Wahlkampfstil" vor, weil Verdi-Mitglieder des Gesamtpersonalrats der Stadt sich in einem Schreiben für OB Wengert starkgemacht hatten.

Unterdessen wirft SPD-Fraktionschef Karl-Heinz Schneider dem OB-Kandidaten der CSU vor, "dass Gribl beim Bahnhof nur noch eine Umbauversion ,light¿ fordere". Noch vor kurzem hätte Gribl für den ganz großen Wurf plädiert. Schneider: "Statt Inhalten gibt es nur platte Sprüche."

Gegenwind von der SPD, Rückendeckung von Vertretern des Bürgerbegehrens "Fünffingerles-turm": Diese setzt jetzt auf eine Allianz mit dem CSU-Kandidaten, auch wenn mit OB Wengert bereits ein Gesprächstermin vereinbart ist. Gribl schließt nicht aus, dass die erteilte Baugenehmigung für die umstrittene Außentreppe widerrufen oder der Nutzungsvertrag mit der Alt-Augsburg-Gesellschaft rechtlich geprüft werden könnte - zuvor soll allerdings am Verhandlungstisch ein Ergebnis erzielt werden. (möh)

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