Univiertel (chmü) - Der Süden des Univiertels ist eigentlich ein idyllisches Plätzchen, an dem auch Gerda Schlier gerne lebt, doch ein Schandfleck stinkt der Anwohnerin im wahrsten Sinne des Wortes.

Auf der Wiese zwischen Hugo-Junkers-Straße und den Tennisplätzen der nahegelegenen Sportanlage verrichten viele Hunde ihr Geschäft. "Wenn es regnet, ist der Geruch extrem unangenehm", sagt Schlier. Zudem wuchert das Unkraut wegen des häufigen Regens so stark, dass manche Gewächse schon eine Höhe von über 1,80 Meter erreicht haben. In diesem Jahr wurde die Wiese noch nicht gemäht. "Für die Fläche fühlt sich offenbar niemand zuständig", beklagt die Anwohnerin.
Hinzu kommt, dass so mancher die Wiese als Müllhalde nutzt. Die Palette reicht von Abfällen aus Gärten über Ersatzteile von Motorrädern bis hin zu alten Möbeln. "Wegen des illegal entsorgten Mülls kommt immerhin hin und wieder ein Fahrzeug der Stadt vorbei und nimmt ihn mit, aber bei der Wiese passiert gar nichts", wundert sich Schlier.
Kurt Forner, Leiter des Liegenschaftsamtes, verspricht Abhilfe. In Kürze werde das Areal gemäht, verspricht er. Das Gelände befand sich in städtischer Hand, wurde aber inzwischen an einen privaten Bauträger verkauft, der ab Herbst altersgerechte Wohnungen und Wohnungen für Studenten bauen will.
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