Dienstag, 21. Mai 2013

30. April 2012 12:13 Uhr

Handball

Frauen machen es spannend

TSV Haunstetten gewinnt in Grenzach nach 1:8-Rückstand noch 27:26

Die letzte Auswärtsfahrt der Saison 2011/12 war für die Drittliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten zugleich die beschwerlichste: Beim TV Grenzach direkt an der Schweizer Grenze mussten sich die Rot-Weißen erheblich strecken, um den knappen, aber verdienten 27:26 (13:16)-Sieg einzufahren. Durch den fünften Erfolg in Serie haben sich die Haunstetterinnen sogar auf den achten Platz vorarbeiten können.

Nach siebenstündiger nervenaufreibender Fahrt mit zahlreichen Staus kam man nur knapp vor Spielbeginn im Breisgau an, was sich dann auch sofort auf dem Spielfeld bemerkbar machte. Die beiden TSV-Trainer Vornehm und Horner hatten eine kurze Deckung gegen Grenzachs Beste, Antje Matschenz, verordnet und griffen damit komplett daneben.

ANZEIGE

In der Fünferabwehrkette des TSV taten sich in den ersten Minuten unzählige Lücken auf, die von den routinierten Gastgeberinnen eiskalt ausgenutzt wurden. Bis man sich versah, lag man schon aussichtslos im Hintertreffen (1:8, 8. Minute) und musste sich erhebliche Sorgen um den Spielausgang machen. Eine Auszeit und die Umstellung in der Defensivformation brachten dann jedoch schrittweise Erfolg. Haunstetten war nach guter Beinarbeit ein ums andere Mal mit Kontern erfolgreich und schaffte nach dem 7:9 (15.) bis zum Pausenpfiff die vielversprechende 13:16-Annäherung.

Heimmannschaft zeigt Ermüdungserscheinungen

Die Grenzacher waren wieder nur mit acht Feldspielerinnen angetreten und zeigten bereits beim Seitenwechsel deutliche Ermüdungserscheinungen. Nach der 17:13-Führung für den TV übernahmen die Rot-Weißen endgültig das Geschehen und hatten fünf Zeigerumdrehungen später schon ausgeglichen (17:17). Grenzach konnte noch bis zum 20:20 die Partie offen gestalten, ehe sich der TSV mit vier weiteren Treffern entscheidend absetzte. Bemerkenswert, wie man selbst die kritische Endphase über die Bühne brachte, und die stürmischen Attacken der abstiegsgefährdeten Südbadener schadlos überstand. „Hut ab vor dieser Teamleistung. Das muss uns selbst in dieser Klasse erst einmal jemand nachmachen“, war Co-Trainer Herbert Horner voll des Lobes über seine Truppe, die zudem in Torsteherin Sabrina Müller (u.a. mit drei parierten Siebenmetern) den vielleicht entscheidenden Vorteil besaß.

TSV Haunstetten Müller (Tor); Duschner (7), Horner, Hochmair (je 4), Kurstedt (4/2), Orth (3), Thurner (2), I. Drasovean, Cappek, Kubitza (je 1), L.Drasovean, Amler

Jetzt bestellen! Das neue iPad inkl. e-Paper.

Artikel kommentieren

Nachrichten in Ihrer Region
Augsburger Allgemeine Aichacher Nachrichten Augsburger Allgemeine Donau Zeitung Donauwörther Zeitung Friedberger Allgemeine Günzburger Zeitung Illertisser Zeitung Landsberger Tagblatt Mindelheimer Zeitung Mittewlschwäbische Nachrichten Neu-Ulmer Zeitung Neuburger Rundschau Rieser Nachrichten Schwabmünchner Allgemeine Wertinger Zeitung
Frage der Woche
Wie wird die nächste Saison beim FCA?



Veranstaltungen vom 21.05.2013
Partnersuche