TSV Aindling empfängt Gersthofen
Als sich der TSV Gersthofen und der TSV Aindling im Herbst des vergangenen Jahres im Derby der Fußball-Bayernliga gegenüberstanden, strömten 1000 Zuschauer in die Abenstein-Arena und sahen in einem begeisternden Spiel einen 4:2-Sieg des TSV Gersthofen. Seit jenem Abend floss viel Wasser den Lech hinab und die beiden Kontrahenten hatten einige heftige Rückschläge zu verdauen. Heute (19 Uhr) kommt es nun am Schüsselhauser Kreuz zum Rückspiel, bei dem es um das Prestige geht.
Beide Klubs plagen finanzielle Sorgen, sowohl Aindling als auch Gersthofen verzichteten auf die Bewerbung für die Regionalliga. „Den Gürtel enger schnallen“, heißt das Motto, was sich in der kommenden Spielzeit wohl an den Spielerkadern bemerkbar machen dürfte. So möchte der TSV Gersthofen, der im vergangenen Sommer seinen Kader völlig umkrempelte, offenbar wieder einige ehemalige Kicker zurückholen. Dazu scheinen Spieler wie Martin Wenni (TSV Dinkelscherben) und Dennis Kaczmarczyk (TSV Neusäß) zu gehören. „Der Anteil der Gersthofer soll wieder erhöht werden“, sagt Noch-Trainer Robert Walch. (AZ)
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