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04. Februar 2012 12:09 Uhr

Eishockey

Immer mit Na chspiel

Augsburg und Ingolstadt gingen in dieser Saison stets in die Verlängerung

Derbystimmung im Curt-Frenzel-Stadion: Zum dritten Mal in dieser Saison stehen sich am Sonntag (18.30 Uhr) die Panther und der ERC Ingolstadt gegenüber. Bislang boten die Teams ihren Anhängern stets viel Eishockey für ihr Eintrittsgeld. Nach 60 Minuten war nie Schluss. In der ersten Begegnung führten die Augsburger in Ingolstadt mit 3:1, verloren dann mit Petr Macholda und Justin Fletcher zwei Verteidiger verletzungsbedingt und unterlagen schließlich mit 3:4 nach Penaltyschießen. Kris Sparre erzielte den entscheidenden Treffer.

Im ersten Duell zwischen beiden Teams in Augsburg war am 26. Dezember nichts von weihnachtlichem Frieden zu spüren. Bereits Sekunden nach dem Eröffnungs-Bully ging es rund. Panther-Kapitän Sean O’Connor und ERCI-Stürmer Jeremy Reich ließen ihre Handschuhe fallen und ermittelten mit den Fäusten, wer der Stärkere ist. Der Panther-Kapitän, von den eigenen Fans liebevoll „Hooligan“ gerufen, landete einen Punktsieg.

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Im Spiel lagen die Gastgeber bereits 0:2 zurück. Doch mit einem starken Endspurt siegten die AEV-Profis nach Treffern von Sergio Somma, Greg Moore und dem Siegtor von Somma mit 3:2 in der Verlängerung. Welchen Ingolstädter pickt sich O’Connor diesmal heraus? „Das kann man nicht planen, mal sehen“, sagt der wuchtige Außenstürmer, der solche Boxeinlagen nicht aus purer Rauflust anzettelt, sondern vielmehr um seine Teamkollegen wach zu rütteln. Verklausuliert sagen Experten, dass der knapp zwei Meter große Deutsch-Kanadier das „körperliche Element“ ins Spiel einbringt.

Auch deshalb steht der AEV-Kapitän bei mehreren DEL-Klubs auf der Wunschliste. ERCI-Manager Jim Boni hat eingeräumt, dass er O’Connor in der kommenden Saison am liebsten im Dress der Oberbayern sehen würde. „Ich hasse es, mich während der Saison zu entscheiden und habe nirgendwo unterschrieben“, sagt O’Connor über den aktuellen Stand seiner Pläne.

Wie die Panther (1:3 in München/siehe überregionaler Sportteil) hatte auch der ERCI gestern ein bayerisches Derby zu bestreiten. Mit dem zehnten Heimsieg in Folge hätte die Mannschaft von Trainer Rich Chernomaz einen neuen DEL-Rekord für diese Spielzeit aufstellen können. Doch Straubing setzte sich mit 5:3 durch. (pede/ms)

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