Auf der Brechtbühne wird die Komödie „Ursprung der Welt“ gespielt. Sie bringt das Thema Integration von Moslems als garantiert politisch inkorrekten Schlagabtausch ins Theater. Von Rüdiger Heinze.
Dem Dramatiker Philipp Löhle gelingt es, diese abstrakte Ordnung auf amüsante Weise in seinem Theaterstück „Das Ding“ anschaulich zu machen. Von Richard Mayr.
Straussens "Elektra" gehört zum Erregendsten der Musikgeschichte. In Augsburg präsentiert sich die Oper fulminant - und mit Erklärungsbedarf. Von Rüdiger Heinze.
Grandios gelungen ist der Versuch von Regisseur Jörg Schnur, den E-Mail-Roman "Gut gegen Nordwind" auf die Bühne zu bringen. Am Samstag hatte er Premiere im Augsburger Sensemble. Von Claudia Knieß.
Das Theater Augsburg zeigt Lessings "Minna von Barnhelm". Ohne Requisite überzeugt das Stück durch Menschen- und Typendarstellung. Keine große Produktion - aber eine gute. Von Rüdiger Heinze.
Birgit Linner und Jörg Schur spielen entfesselt bei der Aufführung von "Das Produkt" im Sensemble-Theater und sind dabei auf engstem Raum mit den Zuschauern. Von Claudia Kniess.
Das hat Witz, das hat Schmiss: Bei der Inszenierung der Dreigroschenoper des Dresdner Staatsschauspiels vermisst man jedoch, dass sie sich am aktuellen Zeitgeschehen reibt. Von Stefan Dosch.
Ofira Henig inszeniert am Theater Augsburg „Im Dickicht der Städte“. Es ist eine respektable, in der Premiere freundlich beklatschte Brecht-Inszenierung. Von Michael Schreiner.
Johanna Schall bringt 100 Jahre nach dem Erscheinen Brechts Jugendstück "Die Bibel" in der Augsburger Barfüßerkirche als episches Theater auf die Bühne - eine runde Sache. Von Alois Knoller.