Die Landwirte trauten ihren Augen kaum: Ihre drei Hektar Getreide waren plötzlich vom Feld verschwunden.
Burkardroth/Würzburg (lby) - Drei Landwirte in Unterfranken glaubten ihren Augen kaum, als sie auf ihre Getreidefelder blickten. Denn sie waren abgeerntet worden. Ein 19-jähriger hatte mit einem Mähdrescher gewütet, die Felder abgeerntet und den Ertrag eingesteckt.
Wie die Polizei mitteilte, waren in der Gemeinde im Landkreis Bad Kissingen zu Wochenbeginn plötzlich drei Hektar Getreide verschwunden und dadurch ein Schaden von etwa 3000 Euro entstanden. Die Polizei schnappte den 19-Jährigen schließlich, der zuvor mit Mähdrescher und Schlepper in der Nähe gesehen worden war. Bei dem Mann fanden die Beamten einen Teil des Getreides, das in einer Scheune gelagert war.
Etwa die Hälfte der Ernte lag noch auf den Feldern verstreut. Offenbar war der Mann im Umgang mit einem Mähdrescher ungeübt, wodurch nur ein Teil des Getreides im Körnertank gelandet war.
Bei seiner Vernehmung stellte sich heraus, dass der 19-Jährige vermutlich auf einen Betrüger hereingefallen war. Er hatte nach eigener Aussage vor geraumer Zeit für einen nicht näher bekannten Mann Holz gespalten. Als Gegenleistung versprach ihm der Unbekannte, dass er im Sommer einige seiner Felder abernten dürfe, die er ihm auch zeigte. Der 19-Jährige fuhr die Ernte daraufhin reinen Gewissens ein.
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