Der Unfall passierte gegen 2 Uhr am S-Bahnhof Karlsplatz/Stachus. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand der Polizei stammt der getötete Mann aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck.
Der 19-Jährige hatte zuvor zwei Stunden am Bahnsteig gestanden
Ein 45-jähriger S-Bahnfahrer war mit seinem Zug in Richtung Pasing unterwegs, als er in den Bahnhof Karlsplatz/Stachus einfuhr und einen Körper auf den Gleisen bemerkte.
Laut Polizei leitete der Lokführer sofort eine Notbremsung ein. So weit bisher von der Polizei ermittelt, hatte der junge Mann sich offenbar seit Mitternacht auf dem Bahnsteig befunden. Kurz bevor die S-Bahn einfuhr, hat er dann laut Polizei das Gleisbett betreten.
Unklar ist bisher, ob der 19-Jährige die Gleise überqueren wollte und dann unglücklicherweise von der S-Bahn erfasst wurde oder ob er sich in Suizidabsicht auf die Gleise begab. Ein Fremdverschulden schließt die Polizei aus.
Der 45-jährige S-Bahnfahrer erlitt bei dem Unglück einen Schock. Der Gleisbereich musste zur Bergung für rund zwei Stunden gesperrt werden. Fahrgäste mussten auf andere Verkehrsmittel ausweichen.