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03. September 2010 10:35 Uhr

Rosenheim

5000 Euro Belohnung für Hinweise auf den Doppelmörder

Vier Tage nach dem Mord an einer 37-Jährigen und ihrem dreijährigen Sohn in Rosenheim fehlt von dem 48-jährigen Ex-Mann jede Spur. Jetzt gibt es für sachdienliche Hinweise eine Belohnung.

Dieses Fahndungsbild der Polizei zeigt den verstorbenen Franz Müller.
Foto: Polizei
Der Doppelmörder von Rosenheim bleibt auch vier Tage nach dem scheußlichen Verbrechen wie vom Erdboden verschluckt. «Wir haben ihn noch nicht», sagte am Freitag ein Sprecher der Sonderkommission (Soko) «Hochgern» - benannt nach der Straße, in der das Verbrechen geschah. Die Polizei fahndet nach dem 48 Jahre alten Ex-Ehemann der ermordeten 37-Jährigen.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Doppelmordes. Am Montag waren die rumänische Staatsangehörige und ihr drei Jahre alter Sohn erschlagen beziehungsweise erhängt im Keller eines Wohnblocks in der Rosenheimer Innenstadt gefunden worden. Zum Tatmotiv äußern sich die Ermittlungsbehörden nicht.

Nach wie vor wird Hinweisen aus der Bevölkerung nachgegangen, die sich fast ausnahmslos auf die Region Rosenheim und damit den Tatort beziehen. Eine heiße Spur war aber bislang nicht dabei, wie der Polizeisprecher versicherte. Auch mehrere teils leerstehende Gebäude in und um die oberbayerische 60.000-Einwohner-Stadt wurden mittlerweile durchsucht. Es war vermutet worden, der 48-jährige womöglich bewaffnete Mann könnte dort untergeschlüpft sein.

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Da sich trotz diverser Ermittlungs- und Fahndungsmaßnahmen bisher noch keine heiße Spur für die Polizei ergeben hat, setzt die Soko Hochgern setzt weiter auch auf die Unterstützung durch die Bevölkerung.


Für Angaben, die zur Ergreifung des Gesuchten oder zur Klärung der Tat führen, hat das Bayerische Landeskriminalamt zwischenzeitlich eine Belohnung von 5000 Euro ausgelobt.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Hinweise nimmt die Soko Hochgern unter Telefon 08031/200-3014 und 3016 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. AZ/dpa/lby

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