Freitag, 21. Juli 2017

18. Juni 2017 16:56 Uhr

München

Angeschossene Polizistin schwebt weiter in Lebensgefahr

Die 26-jährige Polizistin, der in der S-Bahnstation Unterföhring am Dienstag in den Kopf geschossen wurde, schwebt noch immer in Lebensgefahr.

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Bei Schüssen am S-Bahnhof in Unterföhring nahe München sind mehrere Menschen verletzt worden, darunter eine Polizistin schwer. Sie schwebt noch immer in Lebensgefahr.
Foto: Peter Kneffel , dpa (Archiv)

Am Dienstag hat ein 37-Jähriger einer jungen Polizistin am S-Bahnhof Unterföhring in den Kopf geschossen. Die 26 Jahre alte Frau schwebt noch immer in Lebensgefahr, berichtet die Münchner Polizei. Ihr Zustand sei "unverändert ernst", schrieben die Beamten auf Twitter. Sie bedankten sich für die große Anteilnahme und Wünsche für ihre Kollegin.

Der Schütze ist mittlerweile in einer geschlossenen psychiatrischen Einrichtung untergebracht worden. Gegen ihn war zunächst Haftbefehl wegen versuchten Mordes beantragt worden. Aufgrund seines Zustandes sei nun zudem ein Unterbringungsbefehl erlassen worden, sagte ein Sprecher der Münchner Polizei.

Die Ermittlungen laufen weiter. Klar ist inzwischen, dass der Mann kein unbeschriebenes Blatt ist: Er soll in den USA bereits wegen verschiedener Delikte strafrechtlich in Erscheinung getreten sein. Nach Informationen des Bayerischen Rundfunks war der Mann der Polizei in den USA wegen Alkoholmissbrauchs, Diebstahls und Körperverletzung bekannt. Der 37-Jährige sei Sohn eines 1981 in die USA eingewanderten Paares, berichtete der BR unter Berufung auf US-Medien. Der Vater stamme aus Bayern, die Mutter aus Südafrika. AZ/dpa

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