Trauerredner ist kein Ausbildungsberuf - dennoch sollten die Bewerber bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Trauerfeier (BATF) nennt: reflektierte Lebenserfahrung, kulturwissenschaftliche Recherche, psychologische Arbeit und Selbstbewusstsein.
Ein Trauerredner, der bei nicht religiösen Trauerfeiern zum Einsatz komme, müsse über ein hohes Maß an Kommunikationsfähigkeit und Feingefühl verfügen. Ein Vorgespräch zwischen Trauerredner und Hinterbliebenen hält die BATF für zwingend notwendig. Es gehöre psychologisches Gespür dazu, mit anvertrauten Informationen verantwortlich umzugehen. Erfahrung mit öffentlichen Auftritten ist eine weitere Voraussetzung. Trauerredner arbeiten mit Bestattungsinstituten zusammen, die sie auch vermitteln. Sie sind in der Regel freiberuflich tätig und verdienen, je nach Honorarvereinbarung, pro Trauerfeier mehrere Hundert Euro. (wida)
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