Dienstag, 29. Juli 2014

21. Juli 2014 23:55 Uhr

Forderung

CSU: Die A 8 endlich weiter ausbauen

Die CSU macht Druck in Sachen A8-Ausbau. Fraktionschef Georg Schmid stellt dem Bundesverkehrsministerium ein Ultimatum, schnellstmöglich die Erweiterung der Autobahn im Bereich zwischen Augsburg und Ulm durch einen privaten Betreiber zu genehmigen.

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Von Josef Karg

Augsburg/München - Die CSU macht Druck in Sachen A8-Ausbau. Fraktionschef Georg Schmidstellt dem Bundesverkehrsministerium ein Ultimatum, schnellstmöglichdie Erweiterung der Autobahn im Bereich zwischen Augsburg und Ulm durcheinen privaten Betreiber zu genehmigen.

"Das muss umgehend passieren", forderte Schmid. Der CSU-Politiker ist verärgert über die Antwort von Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee auf eine Anfrage von Bayerns Ministerpräsident Günther Beckstein. Tiefensee ließ vage wissen, dass bis Ende des Jahres zwei Autobahn-Projekte anlaufen könnten.

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Damit will sich Schmid jedoch nicht zufriedengeben: "Die Verzögerungstaktik in Berlin muss ein Ende haben", sagte er. Dies sei nicht zu akzeptieren. Bayern brauche Klarheit und Schwaben warte auf eine Beseitigung dieses Nadelöhrs.

Zumal die Arbeiten am ersten Bauabschnitt zwischen München und Augsburg Schmid zufolge bisher sehr erfolgreich verlaufen. Bei diesem Straßenbau-Pilotprojekt zeichne sich ab, dass das private Betreibermodell funktionieren werde. Darum würden jetzt mehr als laue Versprechungen benötigt.

Eduard Oswald (Dinkelscherben), Vorsitzender des Finanzausschusses im Bundestag ist ein wenig optimistischer als Schmid: Er hoffe, dass die Prüfung des Verkehrsministeriums "das richtige Ergebnis" bringen wird. "Alles andere als ein zügiger Ausbau wäre eine glatte Benachteiligung Bayerns."

Denn bislang hieß es, die A 8 sollte auch zwischen Leinheim bei Günzburg und Augsburg-West für 281 Millionen Euro bis 2011 sechsspurig ausgebaut werden.

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Josef Karg

Augsburger Allgemeine
Ressort: Bayern und Welt