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02. Februar 2012 17:15 Uhr

Prozess in München

Chauffeurdienste für Sex mit 13-Jähriger

Ein 48-Jähriger gestand vor dem Münchner Landgericht, zweimal Sex mit einer 13-Jährigen gehabt zu haben. Er sagte: «Ich bin in diese Geschichte hineingeraten.»

Er hatte zweimal Sex mit einer 13-Jähriger - das gestand ein 48 Jahre alter Angeklagter am Donnerstag vor dem Landgericht München. Der Vorwurf des schweren sexuellen Kindesmissbrauchs treffe zu. «Ich bin in diese Geschichte hineingeraten», sagte er.

 Laut Anklage hatte ihm der Sohn seines Chefs angeboten, Chauffeurdienste durch Sex mit seiner jugendlichen Freundin zu bezahlen. Der Angeklagte nahm dies im März 2011 an. Im Beisein des jungen Mannes habe er einige Tage später erneut mit dessen Freundin geschlafen. Das Verfahren ist eine von mehreren Verhandlungen gegen Männer, die mit der Schülerin ebenfalls Sex hatten. Sie waren vom Freund des Mädchens zu Orgien im Keller seiner Wohnung gebeten worden.

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Die Teilnehmer waren erheblich jünger als der Kellner und kamen mit milderen Strafen davon, nachdem die 13-Jährige sich endlich zu einer Anzeige des fortgesetzten Missbrauchs durchgerungen hatte. Der Freund des Mädchens wurde nach Jugendstrafrecht verurteilt.

Dem Geständnis des 48-Jährigen war ein Gespräch zwischen den Verfahrensbeteiligten vorausgegangen. Dem 48-Jährigen wurde bei diesem «Deal» eine Strafe von höchstens viereinhalb Jahren zugesagt. dpa/AZ

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